„Ich war einfach überwältigt“

Da mir das Sinfonieorchester Ruhr bereits von vielen Gelegenheiten als überaus perfekt aufspielendes Ensemble in ganz NRW bekannt war, war es für mich selbstverständlich aus Duisburg zum Neujahrskonzert 2017 anzureisen und auch ein Anliegen, dem Orchester mit diesem Brief meine Hochachtung auszusprechen. Ich war einfach überwältigt! Der Saal war voll – so etwas erlebt man bei „normalen“ Sinfoniekonzerten (auch in Duisburg) nicht mehr so oft – und was ich zu hören bekam, war einfach grandios. Nach einer perfekt aufgespielten Fledermausouvertüre, die für jedes professionelle Orchester eine Herausforderung darstellt, folgten Schmankerl der Wiener-Walzer-Zeit ohne irgendwelche Makel, farbenfroh und facettenreich interpretiert. Ein großes Lob an ein tolles Ensemble, besonders wenn man sich vor Augen führt, dass dieses Orchester besser als manch ein festangestelltes Theaterorchester agiert hat.

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Da mir das Sinfonieorchester Ruhr bereits von vielen Gelegenheiten als überaus perfekt aufspielendes Ensemble in ganz NRW bekannt war, war es für mich selbstverständlich aus Duisburg zum Neujahrskonzert 2017 anzureisen und auch ein Anliegen, dem Orchester mit diesem Brief meine Hochachtung auszusprechen. Ich war einfach überwältigt! Der Saal war voll – so etwas erlebt man bei „normalen“ Sinfoniekonzerten (auch in Duisburg) nicht mehr so oft – und was ich zu hören bekam, war einfach grandios. Nach einer perfekt aufgespielten Fledermausouvertüre, die für jedes professionelle Orchester eine Herausforderung darstellt, folgten Schmankerl der Wiener-Walzer-Zeit ohne irgendwelche Makel, farbenfroh und facettenreich interpretiert. Ein großes Lob an ein tolles Ensemble, besonders wenn man sich vor Augen führt, dass dieses Orchester besser als manch ein festangestelltes Theaterorchester agiert hat.

Das Konzert war eine Glanzleistung, auf die die Musiker stolz sein können. Und Oberhausen kann sich glücklich schätzen, dass es dem Orchester gelungen ist, eine Tradition mit so viel Schwung und Farbenreichtum für die Stadt zu erhalten. Nicht vergessen zu erwähnen sollte man die Leistung des Sängerbundes Gutehoffnungshütte, einfach eine grandiose Wahl, die beiden Stücke mit Chor in das Programm zu integrieren. Es war genau diese Abwechslung der Klangfarben, die das Programm so außergewöhnlich gemacht hat. Die Solistin Susanna Risch war umwerfend, mitreißend, einfach brillant. Mit glockenklarer Stimme hat sie das Publikum in ihren Bann gezogen, ihre Tanzeinlagen brachten selbst den anwesenden Bürgermeister auf die Beine. Viermal trat sie auf und viermal sprang sie in verschiedene Rollen, jedes Mal absolut authentisch. Eine Diva ohne Starallüren, wie man sie nicht oft auf den Bühnen antrifft. Großer Dank auch an Matthias Schröder. Der gebürtige Oberhausener machte das Neujahrskonzert durch seine gelungene Moderation zu einem richtigen Event. Infos, die nicht im Lexikon zu finden sind, brachten das Publikum mehr als einmal zum Schmunzeln. Zum Schluss bleibt mir nur eine Verbeugung vor der Leistung der Cellistin Carolin Schröder. Nicht nur mit bestechend schönen Soli trug sie zum Gelingen des Neujahreskonzertes bei. Durch ihr Engagement und ihren Einsatz war es erst möglich, dass das Neujahrskonzert wieder stattfindet.

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