Schul-Engagement

Elsa-Brändström-Schüler gestalten Spielplatz um

Schüler der Sozial-genial AG des „Elsa“ sahen sich jetzt auf dem Spielplatz am Blücherplatz um und entwickeln Gestaltungs-Ideen für das Areal.

Schüler der Sozial-genial AG des „Elsa“ sahen sich jetzt auf dem Spielplatz am Blücherplatz um und entwickeln Gestaltungs-Ideen für das Areal.

Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen  Sozial-genial AG des „Elsa“ hat Ideen für den Blücherplatz gesammelt. Stadt unterstützt Projekt. Vorschläge sind auch am Weltspieltag willkommen.

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. Dass der Spielplatz am Blücherplatz eine Auffrischung vertragen könnte, ist der Stadt schon länger bekannt. Seit einem halben Jahr kümmern sich insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler der Sozial-genial AG des Elsa-Brändström-Gymnasiums darum, Ideen zu sammeln, wie man der Spielfläche zu neuem Glanz verhelfen kann. Bei einem Rundgang wurden nun die ersten Ansätze den Vertretern von OGM, der Stadt Oberhausen und der Christuskirchengemeinde präsentiert.

Der 13-jährige Aaron sprach dabei direkt das Klettergerüst mit integrierter Rutsche an. Die Holzleisten, die den Rumpf des Gerüsts bilden und die Konstruktion an einer Seite komplett verschließen, sind deutlich sichtbar mit Graffiti beschmiert. Doch nicht nur das: „Oft wird hier von Menschen uriniert, so dass das Holz anfängt zu riechen“, beklagt Tom Dam vom Kinderbüro. Gemeinsam mit seiner Kollegin Lisa Koal und mit „Elsa“-Lehrer Johannes Hartinger betreut er das Projekt.

„Die Bretter müssen weg“

Aarons Vorschlag zur Behebung des Problems: „Die Bretter müssen weg, damit man hier unten durchgucken kann. Außerdem kann dann nichts mehr beschmiert werden.“ Damit könnte man es Vandalen zumindest deutlich schwerer machen, wie Dam weiß: „Die meisten Menschen, die hier verbotenerweise urinieren, nutzen den Verschlag als Toilette, da man sie hier nicht direkt sieht und sie ein wenig versteckt sind.“

Wesentlich positiver wirkt dagegen der „Affenkäfig“, wie rundherum eingezäunte Bolzplätze von Jugendlichen gerne genannt werden. Dieser wurde als eines der ersten Spielgeräte bereits saniert und soll auch den Anwohnern entgegenkommen, wie Tom Dam verrät: „Durch die Gitter aus Pulver beschichtetem Stahl wird die Lautstärke deutlich gedämmt.“

Für Kinder mit und ohne Handicap

Doch was wünschen sich die Schüler des „Elsa“ noch? Ein oft gefallener Wunsch nach einem Klettergarten, ähnlich wie es ihn im Uhlandpark gibt, soll nach dem schweren Unfall dort jedenfalls nicht entstehen. Stattdessen soll der Spielplatz zu einem inklusiven Ort werden, an dem Kinder mit und ohne Handicap altersunabhängig toben können. Neben einer Tischtennisplatte wird auch ein behindertengerechter Zugang inmitten des Sandkastens angestrebt.

„Insgesamt stehen uns 30 000 bis 40 000 Euro aus dem Stadthaushalt zur Verfügung“, sagt Lisa Koal. Wie der Spielplatz unweit des Elsa-Brändström-Gymnasiums am Ende dann verschönert wird, können Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil noch mit entscheiden.

>>>>>>> Beteiligungsprojekt am Weltspieltag

Am Weltspieltag, 28. Mai, haben sie dazu in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr die Möglichkeit. Dann findet am Blücherplatz ein Beteiligungsprojekt statt, bei dem Wünsche von den Schülern der Sozial-genial AG und den Mitarbeitern des Kinderbüros entgegen genommen werden.

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