Coronavirus

Oberhausen startet ersten Corona-Drive-in für Tests

Das Autofenster halb öffnen und möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen: Am RWO-Stadion in Oberhausen gibt's jetzt eine mobile Corona- Teststation.

Das Autofenster halb öffnen und möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen: Am RWO-Stadion in Oberhausen gibt's jetzt eine mobile Corona- Teststation.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Oberhausen.  Die Stadt Oberhausen hat vor dem RWO-Stadion ein mobiles Corona-Testzentrum eingerichtet. Es öffnete zwei Tage eher, als ursprünglich gedacht.

Menschen mit dem Verdacht auf einen Infektion mit dem Coronavirus, können sich in Oberhausen seit diesem Samstag in einer Art "Drive-In" testen lassen. Die Stadt Oberhausen hat in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr eine mobile Teststation in Betrieb genommen, um schneller auf das Coronavirus zu testen. Die Station ist auf dem VIP-Parkplatz vor dem Stadion von Rot Weiss Oberhausen an der Lindnerstraße aufgebaut – ausschließlich für Verdachtsfälle, die eine Überweisung vom Arzt oder ärztlichen Notfalldienst erhalten haben.

Bereits am Samstag seien insgesamt 30 Abstiche genommen worden, teilte die Stadt mit. Der Corona-"Drive-In" ist von 9 Uhr bis 11.30 Uhr in Betrieb: „Probanden fahren mit ihren Pkw in das Einbahnstraßensystem hinein, drehen an einem Schalter die Autofensterscheibe halb herunter und ihnen wird eine Probe entnommen. Danach fahren die Probanden wieder vom Gelände, das blickdicht abgeriegelt ist. Die entnommenen Proben werden anschließend zum EKO zur Betestung geliefert.“

Corona-Drive-In in anderen Ländern erfolgreich

Der Corona-Drive-In ist bereits in anderen Ländern wie Südkorea erfolgreich im Einsatz, Krisenstabsleiter Michael Jehn lobt die schnelle Arbeit der Einsatzkräfte: „Nach der Sitzung am Freitagvormittag hat unsere Berufsfeuerwehr alles in Bewegung gesetzt, um die mobile Station an der Lindnerstraße zu organisieren.“ Begründete Verdachtsfälle, die nicht mobil sind, werden dagegen weiter von Testteams des DRK bei sich zuhause getestet.

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