Die Stadt Oberhausen will an 13 Knotenpunkten im Stadtgebiet eine Verbesserung für Radfahrer und Fußgänger schaffen. Dabei nimmt sie Rad- und Fußwegtrassen in den Blick, die in Oberhausen zum größten Teil auf stillgelegten ehemaligen Bahntrassen entstanden sind. Diese würden intensiv genutzt, an einigen Kreuzungen sieht die Stadt jedoch Nachholbedarf. Sie sollen so umgebaut werden, dass Fußgänger und Radfahrer künftig schnell und sicher die Straße queren können.

An der Querungsstelle Jacobi-Trasse/ Michelstraße haben die Bauarbeiten bereits begonnen. An anderen Stellen sind schon beim Bau der Radwegtrassen Brücken und Unterführungen entstanden. „Aufgrund der baulichen Situationen war dies nicht an allen Knotenpunkten möglich“, erklärt die Pressestelle der Stadt. Hier gebe es bislang keine verkehrssichere Querungsmöglichkeit. Der Autoverkehr habe außerdem Vorfahrt. Betroffen sind Knotenpunkte an der Hoag-Trasse, am Grünen Pfad, an der Jacobi-Trasse, der Styrumer Allee und der Richard-Wagner-Allee.

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Stadt Oberhausen will Rad- und Fußverkehr weniger benachteiligen

Der Umbau der Querungsstellen ist Teil des beschlossenen Straßen- und Wegekonzeptes der Stadt Oberhausen. Die Planung und der Bau werden durch das Förderprogramm „Innovative Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“ des Bundesministeriums Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Ziel der Stadt ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern, die Trassen aufzuwerten sowie den Rad- und Fußverkehr weniger zu benachteiligen, führt die Pressestelle aus. An vielen Stellen sollen Fußgänger und Radfahrer künftig außerdem gegenüber dem Autoverkehr bevorrechtigt sein.

An diesen Stellen sollen die Wege in Oberhausen fahrradfreundlicher werden.
An diesen Stellen sollen die Wege in Oberhausen fahrradfreundlicher werden.© Stadt Oberhausen | Stadt Oberhausen

Auch die Barrierefreiheit will die Stadt durch die Umbaumaßnahmen verbessern. Es sollen taktile Leitelemente für seheingeschränkte Personen und Absenkungen entstehen. Für Auto- und Motorradfahrer soll „die Nutzbarkeit der Straßen“ dadurch „nicht eingeschränkt werden“, lautet das Versprechen der Stadt.

Wer sich genauer über diese Bauvorhaben der Stadt informieren möchte, hat dazu an drei Terminen die Gelegenheit. Die erste Informationsveranstaltung findet am Dienstag, 6. Februar 2024, von 16 bis 18.30 Uhr statt. Dann geht es um die Knotenpunkte an der Richard-Wagner-Allee und Jacobi-Trasse. An einem Informationsstand an der Kreuzung Richard-Wagner-Allee/ Jacobi-Trasse/ Fahnhorststraße stehen Fachleute der Verwaltung für Fragen zur Verfügung. Die Termine der Informationsveranstaltungen zur Hoag-Trasse/ Grüner Pfad und zur Styrumer Allee werden im Laufe des Jahres angekündigt.