- Landwirte protestieren in ganz Deutschland gegen die Politik der Regierung – auch in Oberhausen
- Am Centro blockieren sie eine wichtige Straße und verursachen einen Stau
- Hupend ziehen die Landwirte danach weiter Richtung Dinslaken
Die Landwirte in der Region protestieren am Montag, 8. Januar, mit rollenden Demonstrationszügen gegen die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen von Subventionen. Eine größere Trecker-Demo rollt zum Wochenauftakt durch Oberhausen nach Dinslaken. Das hat Polizeisprecherin Luisa Lakhal am Freitag im Gespräch mit der Redaktion angekündigt. Die Polizei rechnet bei der offiziell genehmigten Protestkundgebung mit rund 30 Teilnehmern und ihren landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Wir berichten über die Lage in Oberhausen.
15 Uhr: Fotos zum Bauernprotest in Oberhausen findet Ihr in unserer Fotostrecke:
Trecker-Demo in Oberhausen – die Bilder
12.10 Uhr: Der rollende Protest bahnt sich in den nächsten Minuten seinen Weg Richtung Stadtnorden. Das ist die Route: Werthfeldstraße, Fahnhorststraße, Vestische Straße, Teutoburger Straße und dann am Sterkrader Tor vorbei Richtung Schmachtendorf und Dinslaken. An der Werksgasthauskreuzung normalisiert sich unterdessen die Verkehrslage.

12.00 Uhr: Der Treckerprotest hat jetzt die Konrad-Adenauer-Allee in Richtung Norden voll im Griff. Das vereinte Hupen von Landwirten und Treckern sorgt für akustischen Daueralarm.
11.50 Uhr: Die ersten Trecker fahren bereits über die Konrad-Adenauer-Allee in Richtung A516, wo sie nach Osterfeld abbiegen und weiter über Sterkrade und Schmachtendorf nach Dinslaken fahren wollen.

11.48 Uhr: Aus Richtung Duisburger Straße in Richtung Centro ist derzeit kaum ein Durchkommen. Der Bauernprotest bahnt sich seinen Weg Richtung Neue Mitte. Lautes Hupen übertönt den Verkehrslärm.
11.44 Uhr: Durch die Trecker-Demo bildet auf sich auf der Essener Straße ein Stau. Der Konvoi hat inzwischen die Werksgasthausstraße passiert. Rund dreißig Fahrzeuge rollen jetzt über die breite Straße und machen durch lautes Hupen auf ihr Anliegen aufmerksam. Auf einem Banner steht: „Ohne Bauern keine Lebensmittel“.

11.25 Uhr: Ein kleiner Trecker-Konvoi ist über die Werksgasthauskreuzung gerollt und fährt weiter. Die Verkehrslage ist an diesem Knotenpunkt nahe dem Centro entspannt.
11.14 Uhr: Die Trecker befinden sich in Höhe Babcock, Duisburger Straße.
11.04 Uhr: Die Trecker haben Oberhausen erreicht und rollen auf der Duisburger Straße Richtung Centro.
10.30 Uhr: Rund 15 Menschen haben sich mit Deutschland-Fähnchen an der Werksgasthauskreuzung versammelt. Auf kleinen Plakaten ist zu lesen: „Deutschland braucht unsere Bauern“ und „Die Ampel ausschalten“.
10.15 Uhr: Offenbar kommt es zu Verzögerungen. Beobachter rechnen jetzt mit dem Eintreffen der Treckerdemo an der Werksgasthauskreuzung nahe dem Centro eventuell erst gegen 11 Uhr.
9.53 Uhr: Nachdem Landwirte die Fähre von Vize-Kanzler Robert Habeck blockiert hatten, wird auch darüber diskutiert, ob der Bauernprotest von rechten Extremisten gekapert wird. Der Oberhausener Landwirt Hermann Hagedorn distanziert sich auf Facebook von rechten Parolen: Er teilte einen Beitrag der Facebook-Gruppe „LsV Wesermarsch“. Darin heißt es: „Hiermit distanzieren wir uns ganz klar von rechtsradikalen Parlen, Umsturz-Aufrufen und deren Gruppierungen“. Auf Facebook ruft auch der Oberhausener Bauernhof Klapheck zur Teilnahme an der Demo auf.
9.20 Uhr: An der zentralen Oberhausener Werksgasthauskreuzung ist vom Treckerprotest weiterhin noch nichts zu sehen. Im Schneegestöber rauscht der Montagmorgenverkehr reibungslos.
9 Uhr: Am Montagmorgen war an der Werksgasthauskreuzung nahe dem Centro noch keine Spur von Verkehrschaos. Im Gegenteil: Für einen Montagmorgen präsentierte sich eine überraschend entspannte Verkehrslage aus allen Richtungen. Gegen 9.45 bis 10.15 Uhr wird hier der Trecker-Konvoi der protestierenden Landwirte aus Richtung Duisburg erwartet.
Bauernprotest: Das ist die Route durch Oberhausen
Autofahrer müssen mit Verkehrsbehinderungen im Oberhausener Stadtgebiet rechnen. Der rollende Protestzug erreicht aus Duisburg kommend über die Duisburger Straße das Oberhausener Stadtgebiet, dann geht es über die Werksgasthaus-Kreuzung und die Essener Straße weiter zum Centro in der Neuen Mitte.
Über Brüsseler Straße, Centro-Allee und Alte Walz führt die Route zurück zur Essener Straße und von dort aus nochmals über die Werksgasthaus-Kreuzung in Richtung Norden. In Höhe Osterfeld verlässt die Bauerndemo die dort beginnende A516 und bahnt sich über Werthfeldstraße, Fahnhorststraße, Vestische Straße und Teutoburger Straße den Weg weiter in Richtung Norden. Am Sterkrader Tor vorbei geht es dann über Schmachtendorf nach Dinslaken.
Bauernprotest: Landwirte fahren mindestens eine Stunde durch Oberhausen
Der Protestzug wird nach Einschätzung der Polizei mindestens eine Stunde über das Oberhausener Stadtgebiet rollen. Die Polizei begleitet den Fahrzeug-Konvoi fortlaufend und rät allen Verkehrsteilnehmern mit Blick auf Montag, 8. Januar. „Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung oder umfahren Sie – wenn möglich –diese Bereiche!“
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