Hinter dem frischen Format stecken das Label „Indie Radar Ruhr“ sowie das Musikkollektiv „Kontrollverlust“. Dabei können Fans gleich die ganze Nacht durchtanzen. Zwischen 22 Uhr am späten Abend bis 5 Uhr am frühen Morgen sollen die Instrumente in der Nähe zum Oberhausener Hauptbahnhof nicht verstummen.

Future Sounds 2023: Indie, Techno und Drum’n’Bass im Druckluft

Kostproben gibt es reichlich: Der Technofloor hält zum elektronischen Höhepunkt „Day W!th Newman“ und „Marvin Rau“ bereit. Auch „Kario“, „LNDR“ und „Mike Lösgen“ legen auf. Nebenan, beim Drum’n’Bass-Floor, haben „Ivanov B2B Maverick“ sowie „Circumstance“, „DSVK“, „JAKU“ und „Mr. D“ den Turntable im Griff.

Der Indie-Floor wird durch DJ „Sorry Marr“ musikalisch befeuert, außerdem sollen sich hinter den kryptischen DJ-Namen „Gitarre“ und „6TO9JOB“ bekannte Gesichter der Szene verbergen.

Beim Kernstück des Festivals ist dann Schluss mit der Trennkost. Die Live-Bühne teilen sich sämtliche Musikrichtungen. Turntable-Bekanntheit David Bay bringt sein markantes, sommerliches Live-Elektro-Set unter das Festival-Volk.

Future Sounds 2023: David Bay am Turntable, Dote an den Gitarren

Die Deutsch-Amerikanerin Rebekka Salomea Ziegler gehört mit ihrer Band Salomea zu den Senkrechtstartern in der Indie-Szene. Die Kölnerin wird in Kürze auf dem internationalen Showcase-Festival „Waves Vienna“ in der österreichischen Hauptstadt Wien spielen.

Bereits reichlich Oberhausener Bühnenluft hat die Indie-Band Dote aus Essen geschnuppert - zum Beispiel beim Großfestival „Olgas Rock“. Nach ihrem Debütalbum „Feelings“ zieht es die Musiker europaweit vor Genre-Fans. Für ordentlich Lokalkolorit sorgt zudem die Band „Hennig“ aus Oberhausen. Die Band diente schon als Support-Gig des deutschen Singer-Songwriters Mayberg.

Tickets für das Minifestival „Future Sounds“ kosten in der letzten Early-Bird-Phase 17 Euro unter www.indie-radar-ruhr.de. An der Abendkasse an der Straße „Am Förderturm 27“ werden am Veranstaltungstag 20 Euro fällig.