Seit der Wiedereröffnung Anfang Mai sieht die Ludwiggalerie am 30. August um 15 Uhr erstmals wieder einem Vortrag entgegen: Fotograf und Kurator Rainer Schlautmann referiert eine Woche vor Ende der Ausstellung zum Werk von Rudolf Holtappel.
Der Vortrag zielt auf eine fotohistorische Einordnung der Holtappelschen Bilder und dessen Bildsprache ab – einerseits im Kontext der Ruhrgebietsfotografie und andererseits im Kontext der zeitgenössischen Straßenfotografie, im modernen Sprachgebrauch auch „Street Photography“ genannt.
Der Stadtraum als Bühnenkulisse
Vergleiche mit anderen Bildautoren wie Heinrich Hauser, Garry Winogrand und Duane Michals schärfen den Blick auf die Besonderheiten von Holtappels Schaffen. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Verwendung des Stadt- und Industrieraums als Bühnenkulisse und zeigt so die Verbindung zwischen Holtappels Theateraufnahmen und den heute als „Ruhrgebietsklassikern“ bekannten Aufnahmen.
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Dabei spielt stets die Wechselbeziehung zwischen seinen Auftragsfotografien und den freien, im eigenen Auftrag angefertigten Fotos eine Rolle.
Die Teilnahme ist kostenlos in Verbindung mit dem Museumseintritt. Da nur 20 Plätze zur Verfügung stehen, wird um vorige Anmeldung unter der Rufnummer 0208 4124928 oder per Mail unter ludwiggalerie@oberhausen.de gebeten.



