Menschen in 2300 Städten und 137 Staaten gehen am Freitag weltweit für den Klimaschutz auf die Straße – und Oberhausen ist auf eindrucksvolle Weise mit dabei. Unter dem Motto #AlleFürsKlima versammeln sich am Freitagvormittag rund 2000 junge und auch ältere Menschen vor dem Rathaus, um mit Transparenten und selbst beschrifteten Plakaten durch Alt-Oberhausen zum Saporishja-Platz zu ziehen.

Schon Stunden vor dem Demo-Beginn hat Lion Rudi, einer der federführenden Aktivisten von „Fridays for Future“ in Oberhausen, einen Sechs-Punkte-Forderungskatalog der Oberhausener Klimaschutzbewegung, an unsere Redaktion geschickt. Fridays for Future fordert darin einen kostenfreien öffentlichen Nahverkehr und spricht sich gegen die geplanten Kürzungen beim Schoko-Ticket aus. Es dürften keine weiteren Grünflächen versiegelt werden. Komme es in Ausnahmefällen doch dazu, müssten Ausgleichsflächen in gleicher Größe neu begrünt werden.