Vermüllte Flure, defekte Heizungen, kaputte Fenster oder Ungezieferbefall: Seit einem knappen Jahr nimmt die Stadt Schrottimmobilien in Oberhausen ins Visier. Mit der Gründung einer Arbeitsgruppe im Rathaus wurde im Oktober vergangenen Jahres eine Task Force ins Leben gerufen, die gezielt gegen unhaltbare Zustände in Wohnhäusern und Mietwucher vorgeht. Bilanz bislang: 17 Problemhäuser und 14 ärgerliche Leerstände wurden in dieser Zeit ausgemacht.
„Doch da ist noch mehr im Busch“, vermutet Wolfgang Große Brömer, scheidender Fraktionschef der Oberhausener SPD. Gemeinsam mit den Grünen und der FDP hatten die Sozialdemokraten die Einrichtung einer Problemhaus-Task-Force im vergangenen Jahr gefordert. „Zum Schutz der Mieter, die sich ausnutzen lassen, weil sie sich nicht wehren können.“


