Herr Motschull, nach fast neun Jahren als Ordnungsdezernent haben Sie diesen für Bürger so wichtigen Themenbereich in andere Hände gegeben. Fühlen Sie da Abschiedsschmerz?

Motschull: Nein, ich fühle gar keinen Abschiedsschmerz, sondern eine gewisse Erleichterung. Wenn man diese Aufgabe so lange wahrnimmt, dann sieht man nur noch die Dinge, die schief laufen, und erhält viele Botschaften voller „Mist“. Man läuft da Gefahr, zum Misanthrop zu werden. Mir wird es gut tun, dass ich jetzt den Wechsel zum Sozialbereich mache.