Der Oberhausener Kämmerer Apostolos Tsalastras (SPD) gibt ein großes Versprechen ab: Die von Bund und Ländern angestrebte neue Grundsteuer-Regelung wird die Stadt nicht als Hebel einsetzen, um bei Hauseigentümern und damit indirekt bei Mietern mehr Geld zu kassieren.
„Wir werden mit der Grundsteuer-Reform nicht mehr einnehmen als bisher. Wir werden die Reform nicht nutzen, unseren Haushalt aufzubessern“, verspricht Tsalastras. Das bedeute allerdings nicht, dass auch jeder einzelne Bürger künftig eine gleich hohe Steuerlast zu tragen habe wie jetzt. „Es wird zu Verschiebungen kommen, die einen werden mehr zahlen, die anderen weniger – je nachdem, wie die Regelung am Ende ausgestaltet sein wird.“ Derzeit könne man dies noch nicht genau kalkulieren, da die Grundlagen hierfür fehlten.


