Wenn die Morgenröte dämmert, ist es vorbei. Kein Bissen darf nun gegessen, kein Schluck Wasser getrunken werden, bis die Sonne erneut am Horizont versinkt. Fasten im Ramadan ist für viele Oberhausener Teil ihrer Kultur – und das gemeinsame Fastenbrechen außerdem ein Fest, mit dem Freunde und Familie sich erkennen und gegenseitig danken.

Die Initiative „Gib etwas zurück“ (kurz: Gez) will genau das: der neuen Heimat Oberhausen danken und näherkommen. Denn ihre Gründer sind Geflüchtete aus Syrien, die froh sind, dem Krieg entkommen zu sein. Weil Gastfreundschaft zudem im arabischen Raum stets großgeschrieben wird, will Mitgründer Feras Karah Mohamad nimmermüde Hilfe anbieten, wo er nur kann.