• Das Allergiemobil des Deutschen Allergie- und Asthmabundes bietet Beratung für Allergiker
  • Patienten mit Heuschnupfen oder Asthma können vor Ort einen Lungenfunktionstest machen
  • Das Allergiemobil hält jährlich an über 200 Stationen in ganz Deutschland

„Der Sommer könnte so schön sein“, klagt Stefanie Schneider, „wenn nur dieser lästige Heuschnupfen nicht wäre. Tabletten helfen bei mir leider gar nicht.“ Im Moment sind es vor allem die blühenden Gräser, die ihr und vielen anderen Allergikern zu schaffen machen. Wie gut also, dass das Allergiemobil des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) an der Marktstraße Station machte.

Pollenallergiker wie Stefanie Schneider, aber auch Patienten, die unter Neurodermitis oder Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, konnten sich hier kostenlos beraten lassen.

Funktion der Lunge vor Ort testen

Seit zwanzig Jahren gibt es das Allergiemobil des DAAB nun schon und genauso lange ist auch Oecotrophologin Christa Spinne schon dabei. Die Anliegen, mit denen die Menschen zu ihr kommen, sind vielfältig. „Einige leiden seit Jahren unter Heuschnupfen und fragen uns, welche neuen Therapien es gibt“, so Spinne. „Manche wissen aber auch gar nicht, ob sie wirklich unter einer Allergie leiden oder ob ihre Symptome ganz andere Ursachen haben.“

Eines aber haben alle Allergiker, die bei Christa Spinne Rat suchen, gemeinsam: Sie möchten nicht wochenlang auf einen Arzttermin warten, um dann innerhalb weniger Minuten abgefertigt zu werden. „Das Allergiemobil bietet die Möglichkeit, sich in Ruhe und ohne lange Wartezeiten beraten zu lassen“, erklärt Spinne. Ein weiterer Service für Allergiker: ein Lungenfunktionstest vor Ort.

Heuschnupfen kann zu Asthma werden

Der vielleicht wichtigste Rat, den Christa Spinne Allergikern gibt: „Nehmen Sie Ihre Symptome nicht auf die leichte Schulter!“ Aus einem eigentlich harmlosen Heuschnupfen könne nämlich ohne die richtige Therapie unter Umständen auch eine chronische Asthma-Erkrankung werden. Welche Behandlung die richtige sei, das müsse man aber individuell entscheiden.

Bei der Gelegenheit macht Christa Spinne auch Stefanie Schneider Mut: „Wenn Ihnen bestimmte Tabletten nicht helfen, dann probieren Sie ruhig auch mal andere aus. Es gibt viele verschiedene Anti-Allergika und nicht alle wirken bei jedem Patienten gleich gut.“

>>> 200 Standorte

Das Allergiemobil des DAAB besucht jährlich über 200 verschiedenen Standorte und war am Dienstag, 25. Juli, zum ersten Mal in Oberhausen zu Besuch. Mehr Informationen und Tipps gibt’s für Allergiker auf der Internetseite www.daab.de.