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„Renn zur Million“: Herner wollen bei Pro7-Show gewinnen

Olympiasieger Fabian Hambüchen war dem Vater-Sohn-Gespann auf den Fersen.

Olympiasieger Fabian Hambüchen war dem Vater-Sohn-Gespann auf den Fersen.

Foto: Julian Essink / ProSieben

Peter Dietrich und sein Sohn Lasse aus Herne nehmen an der Pro7-Show „Renn zur Million“ teil. Ihr Hindernisparcours hatte es in sich.

Wer bei dieser Spielshow gewinnen möchte, muss ganz schön sportlich sein. Der gebürtige Herner Peter Dietrich und sein Sohn Lasse haben die Sporttests im Casting für „Renn zur Million“ erfolgreich absolviert und durften an der Show teilnehmen. Ob sie erfolgreich waren, erfahren die Zuschauer am Dienstagabend um 20.15 Uhr auf Pro7.

„Ich habe schon öfter an Gameshows teilgenommen und bin deshalb in einem Verteiler von Casting-Gesellschaften“, erklärt Peter Dietrich, der mittlerweile in Bochum lebt. So hat der Orthopäde bereits 1992 erste Spielshowerfahrung gesammelt. Er nahm an „DSF Powerplay“ teil, 2000 an „Die Quizshow“ in Sat1 und 2007 dann bei „Schlag den Raab“, wo er tatsächlich die Million gewann.

Zweimal erfolgreich beworben

Beworben habe er sich immer mal, dieses Jahr hat es gleich zwei Mal geklappt: bei „Ich weiß alles“ im ARD und bei „Renn zur Million“. „Als mein Vater die Zusage hatte, habe ich einfach angerufen und gefragt, ob ich nicht auch teilnehmen kann“, sagt der 19-Jährige Lasse, der nach wie vor in Herne wohnt und ein duales Studium macht. Beim Casting wurden die beiden dann gefragt, ob sie nicht als Team teilnehmen möchten - sie wollten.

Das Format der Sendung stamme aus Amerika. Dort lautet der Titel „Million Dollar Mile.“ Das funktioniert wie folgt: Der Kandidat muss möglichst schnell einen Hindernisparcours absolvieren, verfolgt wird er dabei von einem Profisportler, der ihn natürlich nicht einholen darf. Insgesamt gilt es, sechs Hindernisse zu überwinden. Zu gewinnen gibt es maximal eine Million Euro – im Falle von Peter und Lasse Dietrich aber maximal eine halbe Million, weil sie als Team teilnehmen.

Hindernisparcours auf dem Gelände der Henrichshütte

Der 1600 Meter lange Hindernisparcours war auf dem Gelände der Henrichshütte in Hattingen aufgebaut. Vor dieser spektakulären Kulisse wurde erst in den Abendstunden gedreht, wegen der Effekte. „Wir waren am zweiten von den sechs Drehtagen dran“, sagt Peter Dietrich. Mitgebracht hatten sie 60 Fans. Weil er in Herne bei den „Black Barons“ Football spielt, haben Lasse und er in Vereinstrikots den Parcours absolviert. Darunter waren federnde Stahlstäbe, rotierende Walzen, und es galt, den Hochofen auf 40 Meter zu erklimmen – natürlich gesichert

Vater und Sohn machen ohnehin Fitness und Krafttraining zusammen. Als sie dann zwei Wochen vor der Aufzeichnung die Zusage bekamen, trainierten sie zusätzlich Klettern und Laufen. „Man sieht die Hindernisse vorher, darf sie aber nicht anfassen oder üben.“ Spaß habe es beiden gemacht, sagen sie. „Es war sehr aufregend“, so Lasse Dietrich, der mit der Show seinen ersten Schritt in die Fernsehwelt gesetzt hat. „Ich habe Blut geleckt und möchte auch an anderen Formaten teilnehmen.“ Mit den bisher erspielten Gewinnen habe die Familie vor allem Urlaube und das Studium der Kinder finanziert: „Ich habe ja vier Kinder“, sagt der 51-Jährige.

Egal, ob sie nun etwas bei „Renn zur Million“ gewinnen oder nicht. Das Urlaubsziel für nächstes Jahr steht bereits fest: Namibia.

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