Herne. Es ist eines dieser Themen, die ein leichtes Schaudern auslösen. Die Pest, eine Katastrophe, die im 14. Jahrhundert mindestens ein Drittel der europäischen Bevölkerung auslöschte, aber auch vorher und nachher erhebliche Opfer gefordert hat. Das LWL-Museum für Archäologie widmet der bis heute nicht ausgerotteten Krankheit seine aktuelle Sonderausstellung. Es sei die bisher „größte kulturhistorische Ausstellung“ zum Thema, sagt Museumsleiterin Doreen Mölders. Sie erwartet in den nächsten acht Monaten 50.000 Besucher in Herne. Am Freitag, 20. September, wird „Pest!“ eröffnet.
Ausstellung
„Pest“-Schau in Herne beleuchtet Seuche von allen Seiten
Millionen von Menschen fielen der Pest zum Opfer. Das Archäologiemuseum geht mit einer Sonderausstellung der Seuche und den Folgen auf den Grund.

Das nachgebildete Grab mit zwei Skeletten aus Aschheim bei Münster: Die dort 600 n. Chr. Beerdigten starben nachweislich an der Pest. Im Hintergrund die „Totentanz“-Installation von Claudia Pomowski.© FUNKE Foto Services | Jürgen Theobald
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