Kleingartenanlage

Kleingärtner wird in Herne von Wespen totgestochen

Mehrfach ist ein 50-Jähriger in Herne ins Gesicht gestochen worden. Der Kleingärtner konnte nicht mehr wiederbelebt werden.

Foto: dpa

Mehrfach ist ein 50-Jähriger in Herne ins Gesicht gestochen worden. Der Kleingärtner konnte nicht mehr wiederbelebt werden. Foto: dpa

Herne.   Weil er ein Wespennest übersehen hatte, ist ein Kleingärtner in Herne totgestochen worden. Der Kleingartenverein Herne-Süd ist geschockt.

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Ein 50-jähriger ist in der Kleingartenanlage Herne-Süd von Wespen totgestochen worden, weil er beim Heckenscheiden vermutlich ein Nest der Insekten übersehen hat.

Nach Polizeiangaben vom Montag hatte der Mann in seiner Parzelle mit einer Heckenschere in das Insektennest geschnitten.

Kleingartenverein ist geschockt

„Wir sind alle geschockt“, sagt Wolfgang Straht, Vorsitzender des Kleingartenvereins Herne-Süd, zur WAZ. Der 50-Jährige sei seit mehreren Jahren Mitglied auf der Anlage und habe aktiv am Vereinsleben teilgenommen.

Am Samstag, dem Tag nach dem Unglück, habe der Kleingartenverein seinen Spielplatz gesperrt. Dort habe sich ein Wespennest befunden. Ein Schädlingsbekämpfer habe das Nest dann beseitigt.

50-Jähriger wird mehrfach gestochen

Der 50-Jährige sei am Freitag mehrmals im Gesicht gestochen worden und zu Boden gesackt. Ob er auch Wespen eingeatmet hatte, war zunächst unklar. Der Notarzt versuchte vergeblich, den Mann wiederzubeleben – der Kleingärtner starb noch in der Anlage.

Die Polizei schließt einen allergischen Schock nicht aus. In diesem Jahr, sagt der Vereinsvorsitzende Straht, gebe es zu dieser Jahreszeit mehr Wespen auf der Anlage als sonst üblich.

Zuerst hatte die „Bild“ über den Vorfall vom Freitagabend berichtet. (mit dpa)

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