Preis

Herner Schüler bei Dr.-Otto-Ruer-Preis erfolgreich

Über den Dr.-Otto-Ruer-Preis freuen sich Schüler des Gymnasiums Eickel und der Mont-Cenis-Gesamtschule mit Hernes Bürgermeisterin Andrea Oehler (3.v.re.o.).

Über den Dr.-Otto-Ruer-Preis freuen sich Schüler des Gymnasiums Eickel und der Mont-Cenis-Gesamtschule mit Hernes Bürgermeisterin Andrea Oehler (3.v.re.o.).

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

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Herne.  Damit sich Schüler aus Bochum, Herne und Hattingen mit dem Judentum auseinanderzusetzen, verleiht der Freundeskreis Bochumer Synagoge alle zwei Jahre den Dr.-Otto-Ruer-Preis für Schülerarbeiten über eine bekannte jüdische Persönlichkeit. Dieses Jahr haben Schüler des Gymnasiums Eickel und der Mont-Cenis-Gesamtschule den dritten und vierten Platz geholt.

Herner belegen zwei Plätze

Mit ihrem fiktiven Tagebuch über Marianne Strauß-Ellenbogen konnte die Klasse 9a des Gymnasiums Eickel den dritten Platz ergattern. Die in Essen geborene und aufgewachsene Jüdin ist vor allem wegen der gelungenen Flucht vor dem Konzentrationslager bekannt geworden. Die Schüler haben sich ein Tagebuch ausgedacht, das von den Hänseleien der im BdM organisierten Mädchen an der Schule über die Deportation der Eltern und des Bruders bis hin zur jahrelangen Flucht vor den Nazis handelt – ähnlich dem berühmten Vorbild „Das Tagebuch der Anne Frank“. 300 Euro hat der Preis der Klasse eingebracht.

Den vierten Platz hat die Mont-Cenis-Gesamtschule mit den Arbeiten von gleich zwei Klassen gemacht. Die Musikklasse 8 hat sich dem Bochumer Kantor Erich Mendel und seinen Jugendjahren gewidmet. Dazu haben sie eine Powerpoint-Präsentation erstellt. Zusätzlich hat der Grundkurs Geschichte der Jahrgangsstufe 13 Gedenktafeln erstellt über Mendels große Sammlung jüdischer Musik. Der vierte Platz brachte den Schülern 200 Euro ein.

Erster Platz ging nach Hattingen

Den ersten Platz haben Schüler der Realschule Grünstraße in Hattingen belegt mit einem Film, einem Facebookprofil und einem Ausstellungskatalog über Mirjam Drüeke-Bockelmann. Der zweite Platz ging an das Wattenscheider Hellweg-Gymnasium. Die Schüler hatten sich mit der Biografie der Bochumer Lehrerin Else Hirsch beschäftigt und sie in einer Schulveranstaltung mit Ausstellung vorgestellt. Der Dr.-Otto-Ruer-Preis wurde 2014 zum ersten Mal verliehen. Damals hatte ebenfalls die Realschule Grünstraße in Hattingen gewonnen.

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