Kraftwerksbau

Gründungsarbeiten für Kraftwerksbau in Herne sind gestartet

In Baukau bauen Steag und Siemens ein Gas- und Dampfkraftwerk. Nun haben die Gründungsarbeiten begonnen.

In Baukau bauen Steag und Siemens ein Gas- und Dampfkraftwerk. Nun haben die Gründungsarbeiten begonnen.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Herne.  Die Steag baut an ihrem Standort in Baukau ein Gas- und Dampfkraftwerk. Nun haben die Gründungsarbeiten für das Fundament begonnen.

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Nachdem die Geländeoberfläche ist hergerichtet worden ist, werden für den Kraftwerksneubau am Steag-Standort an der Hertener Straße in Baukau sogenannte Gründungsarbeiten durchgeführt. Das teilt die Steag mit.

Bei diesen Gründungsarbeiten werden Betonpfähle in den Boden eingebracht, die später das Fundament für eines der modernsten Gas- und Dampfkraftwerke in Europa bilden. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Februar 2020.

Inbetriebnahme für Ende 2022 geplant

Die beiden Partner bei diesem Projekt, Steag und Siemens, haben im Vorfeld die Anwohner informiert, denn es kann durchaus vorkommen, dass im direkten Umfeld der Großbaustelle leichte Erschütterungen zu spüren sein werden. Steag und Siemens ist bewusst, dass Bautätigkeiten immer auch mit Einschränkungen für die Nachbarschaft verbunden sind. Beide Unternehmen bitten hierfür um Verständnis.

Der Kraftwerksblock mit einer elektrischen Leistung von 600 Megawatt wird mit Erdgas befeuert. Zusätzlich soll das Kraftwerk 400 Megawatt Dampf auskoppeln, der in das Fernwärmenetz der Steag eingespeist wird. Herne ist der zentrale Einspeisepunkt für das Fernwärmenetz des Essener Versorgers. Zuletzt hieß es, dass das Kraftwerk Ende 2022 in Betrieb gehen soll, Anlagen wie diese kosten etwa 400 Millionen Euro.

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