Die so genannten „besorgten Bürger“ wollen sich auch in den kommenden Wochen regelmäßig in Herne treffen und gemeinsam durch die Stadt laufen. Das sorgt für „Gegen-Protest“: Auch die Kundgebungen gegen die „Spaziergänger“ sollen fortgesetzt werden.

Seit fünf Wochen laufen die „besorgten Bürger“ einmal wöchentlich durch Herne-Mitte. Sie rufen dabei keine Parolen und tragen keine Plakate. Mit ihrem Spaziergang wollten sie ihre Kritik unter anderem an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und einer mangelnden Sicherheit im Land nach außen tragen, heißt es. Unter den Teilnehmern der Rundgänge waren in den vergangenen Wochen nach Angaben eines Polizeisprechers auch zahlreiche Menschen aus dem „rechten Spektrum“, darunter Neonazi-Größen aus Dortmund, Hooligans aus Herne und anderen Städten sowie „Steeler Jungs“. Ein Teilnehmer trug etwa ein T-Shirt mit der Aufschrift „HKNKRZ“, einer zeigte den Hitlergruß.