Herne. Es ist eines dieser Themen, die ein leichtes Schaudern auslösen. Die Pest, eine Katastrophe, die im 14. Jahrhundert mindestens ein Drittel der europäischen Bevölkerung auslöschte, aber auch vorher und nachher erhebliche Opfer gefordert hat. Das LWL-Museum für Archäologie widmet der bis heute nicht ausgerotteten Krankheit seine aktuelle Sonderausstellung. Es sei die bisher „größte kulturhistorische Ausstellung“ zum Thema, sagt Museumsleiterin Doreen Mölders. Sie erwartet in den nächsten acht Monaten 50.000 Besucher in Herne. Am Freitag, 20. September, wird „Pest!“ eröffnet.

Thema Pest anschaulich aufbereitet