Oberbürgermeister Frank Dudda hat am Donnerstag erstmals Bürger zu einer offenen Diskussion über die Zukunft der Stadt eingeladen. Im Shamrock-EYE in der Tagungsvilla Mulvany auf dem ehemaligen RAG-Gelände präsentierte er den 50 Teilnehmern, was die Stadt auf den Weg gebracht hat, stellte sich Fragen und diskutierte darüber, wie Bürger künftig in Herne leben können – und was dazu auf den Weg gebracht werden muss.
„In einem Zeitalter, in dem man häufig übereinander statt miteinander redet, möchte ich ins Gespräch kommen“, erklärte Frank Dudda ein Anliegen. Die Zukunft des Ruhrgebiets habe mit dem Ende der Kohle eine Weile düster ausgesehen. „Deshalb haben wir mit dem Zukunftsimpuls 2025 eine eigene Strategie aufgelegt, die als Prozess zu begreifen ist.“ Wichtig sei, neue Produktionen und weitere Hochschulen nach Herne zu holen. Die Ansiedlung der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung (FHöV) in Röhlinghausen sei ein erster Schritt. „Wir kommen voran, sind aber noch lange nicht da, wo wir sein wollen, um konkurrenzfähig zu sein.“


