Kultur

Kulturausschuss fordert Orte für Kunstausstellungen

Das Alte Pastorat in der Innenstadt steht für Kunst bald nicht mehr zur Verfügung.

Das Alte Pastorat in der Innenstadt steht für Kunst bald nicht mehr zur Verfügung.

Foto: Ulrich Bangert

Heiligenhaus.   Das Alte Pastorat in Heiligenhaus wird für Künstler wegfallen. Nun soll die Verwaltung Alternativen für Ausstellungen zusammenstellen und prüfen.

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In Heiligenhaus mangelt es nach Ansicht der Grünen an einem „festen, offiziellen, stadteigenen Ort für die Ausstellung zeitgenössischer Kunst“. Denn das Alte Pastorat an der Hauptstraße, das bisher etwa den Künstlern des Kunstquadrates zur Verfügung steht, wird verkauft.

Der neue Kunstdezernent Thomas Langmesser bestätigte im Kulturausschuss knapp, dass das Alte Pastorat für Künstler wegfallen werde. Mit dem Verwaltungsvorstand habe er schon eine Alternative gesucht, doch derzeit gebe es „keine Örtlichkeit, keine städtische Liegenschaft, die infrage kommt.“ Anstelle einer Dauerlösung schlug er jedoch vor, Flächen für Einzelausstellungen zu nutzen. „Es wäre der Idealfall, wenn Kunst für alle zugänglich wäre, mit niederschwelligen Angeboten“, sagte Joachim Kroeske (Grüne). „Wir können aber nicht voraussetzen, dass das unentgeltlich gemacht wird.“ Doch Ausstellungsorte seien nötig, so Kroeske, das hätte etwa zuletzt die kreisweite Veranstaltung Tatorte gezeigt. Damals präsentierten Künstler in nur zwei Ateliers ihre Werke, eines war das Alte Pastorat.

Die Verwaltung wird nun, auf einstimmigen Beschluss des Ausschusses, eine Liste mit möglichen Orten erstellen und diese dann prüfen.

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