Wenn Pater Georges an seine neue Heimat Heiligenhaus denkt, gerät er fast schon etwas ins Schwärmen: „Das ist eine schöne kleine Stadt, auch das Wetter ist gemütlich“, sagt der neue Kaplan der katholischen Kirchengemeinde mit einem Lächeln. Das kennt der Geistliche aber auch ganz anders: 18 Jahre lang war er Pfarrer in der syrischen Hauptstadt Damaskus – und hat dort Schreckliches im Bürgerkrieg erlebt.
Doch nun hat der 51-Jährige in Heljens Frieden gefunden: Am 7. Juli wurde er im Rahmen eines Gottesdienstes in St. Suitbertus im sein neues Amt eingeführt. Damit tritt Pater Georges die Nachfolge von Pfarrvikar Matthias Fobbe an, der als Gefängnis-Seelsorger ins Bergische wechselt.


