Bei Tiefbauarbeiten ist am Dienstagnachmittag (16. Juli) ein 10.000-Volt-Kabel beschädigt worden und hat in Teilen von Heiligenhaus, unter anderem im Nonnenbruch, einen Stromausfall hervorgerufen. Das bestätigt auf WAZ-Nachfrage das Unternehmen Westnetz, das in Heiligenhaus für Innogy das Stromverteilnetz betreibt. Nach Aussage einer Sprecherin sei das Kabel von einer Fremdfirma beschädigt worden. Westnetz-Techniker seien jedoch bereits nachmittags mit sogenannten Umschaltungen beschäftigt, „damit die Versorgung schnellstmöglich wieder hergestellt ist“. Dafür werde der Strom durch andere, intakte Leitungen geführt. So werde dem betroffenen Gebiet der Strom sukzessive wieder zugeschaltet. Ein Großteil der Betroffenen war laut dem Unternehmen seit 18.30 Uhr wieder mit Strom versorgt. Wie groß das exakte Ausmaß des Stromausfalls war, ließ sich zunächst nicht klären. Die Redaktion erreichten jedoch Hinweise, dass die Hofermühle, die Wassermangel und Selbeck ebenfalls betroffen seien.
Bereits am Dienstag habe Westnetz, so die Sprecherin weiter, parallel mit der Reparatur des defekten Kabels begonnen.


