Die Heiligenhauser Politik hat den Klimawandel jetzt als eine ihrer großen Aufgaben erkannt und darüber beraten, den Klimanotstand auszurufen. Im Haupt- und Finanzausschuss wurde jetzt über das Thema hitzig diskutiert – bis sich schließlich Bürgermeister Michael Beck einschaltete.
Der Diskussion vorausgegangen war ein Antrag der Grünen, dass der Klimanotstand erklärt werden solle. Daran geknüpft waren zudem Forderungen, Klimaziele bei Treibhausgasen und Erderwärmung einzuhalten. „Die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens wird ohne aktive Mitwirkung der Kommunen scheitern“, begründete die Fraktion ihren Vorstoß und verwies auf Vorgaben aus der Europäischen Union, dem Bund und dem Land. „Der Klimanotstand ist ein Symbol, das wirken kann“, fand auch Peter Kramer (SPD), mahnte jedoch konkrete Beschlüsse an, die über eine bloße Absichtserklärung hinausgehen. Die Stadt müsse etwa ein eigenes Klimaschutzkonzept entwickeln und sich bestmöglich bemühen, entsprechende Fördermittel zu bekommen.


