Der Kreis ist keine Gefährderhochburg
Die Auswirkungen des Terroranschlags merken in Heiligenhaus und im Kreis besonders die Vereine, die Veranstaltungen planen und jetzt höhere Sicherheitsmaßnahmen einhalten und dadurch mehr Geld investieren müssen. Vorgeschrieben sind seither unter anderem die großen Wassertanks, die bei Großveranstaltungen wie etwa dem Stadtfest aufgestellt werden. „Der Kreis Mettmann ist aber keine Gefährderhochburg“, sagt der Landtagsabgeordnete Moritz Körner. Zudem wendet er sich gegen pauschales Schwarzweiß-Denken. Denn längst nicht jeder Moslem sei ein potenzieller Attentäter und nicht jede Moschee ein Salafisten-Stützpunkt. Das zeige der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. „Flüchtlinge haben vor Amri gewarnt.“ Ohnehin könne man islamistischen Terror nicht allein mit einer strengen Flüchtlingspolitik verhindern, denn „es gibt auch deutsche Konvertiten“, wie Sven Lau oder Pierre Vogel. Terror gebe darüber hinaus auch von Reichsbürgern oder vom NSU.

