Sportpolitik

DJK Märkisch darf Kunstrasen in der Behrenbeck verlegen

Können bald loslegen: Horst Tenbensel, Rainer Schröter und Thomas Behling (von links) von der DJK Märkisch.

Können bald loslegen: Horst Tenbensel, Rainer Schröter und Thomas Behling (von links) von der DJK Märkisch.

Foto: Fischer

Hattingen.  Der SPD-Vorschlag für einen Neubau am Schulzentrum Holthausen wird abgelehnt – selbst die Fraktion stand nicht geschlossen hinter der Idee.

Grünes Licht: Die DJK Märkisch Hattingen kann mit den Ausschreibungen für einen Kunstrasenplatz in der Behrenbeck beginnen – die Politik bereitete im Haupt- und Finanzausschuss den Weg und schmetterte die SPD-Idee eines neuen Kunstrasens gegenüber des Schulzentrums in Holthausen ab.

Zwar stellten Thomas Dorndorf-Blömer und Carsten Bäcker ihre Vorstellungen für den Standort an der Lindstockstraße noch einmal vor, doch selbst in der eigenen Fraktion standen nicht alle Mitglieder hinter dem Vorhaben. Für den kompletten Neubau sollte neben der Behrenbeck auch der Rasenplatz am Schulzentrum aufgegeben und als Bauland ausgewiesen werden. Bäcker betonte, er habe im vergangenen Jahr im Rahmen einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses bereits um Prüfung eines solchen Szenarios gebeten – „aber das wurde leider nicht aufgegriffen“.

Es wird der teuerste Kunstrasenplatz der Stadt

Bäcker befürchtet, dass es am nun beschlossenen Standort zu Ärger mit den Anwohnern der Straße In der Behrenbeck komme, „weil der Verkehr zu den neuen Parkplätzen über das Wohngebiet läuft“. Märkisch betont indes nach der Sitzung, dass die Zuwegung über den nicht gewidmeten Weg am Friedhof führen wird.

CDU, Grüne, FDP und drei Sozialdemokraten stimmten schließlich für den Verwaltungsvorschlag, den Ascheplatz in der Behrenbeck umzuwandeln. Wegen des extremen Gefälles von bis zu zwei Metern wird dieses der teuerste Kunstrasenplatz – die Stadt trägt von den Gesamtkosten etwa 384 000 Euro netto, der Verein zahlt 194 000 Euro netto.

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