Weihnachtsmarkt

Der Hattinger Weihnachtsmarkt will hoch hinaus

Der Weihnachtsmarkt lockt jedes Jahr viele Besucher nach Hattingen.

Der Weihnachtsmarkt lockt jedes Jahr viele Besucher nach Hattingen.

Foto: Volker Speckenwirth, Archiv

Hattingen.   Neuerungen sollen den Budenzauber einzigartig in der Region machen. Es gibt einen singenden Baum, Glühwein vom Winzer und einen Skulpturenpark.

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Mit neuen und bewährten Angeboten soll der 44. Nostalgische Weihnachtsmarkt zwischen dem 26. November und 23. Dezember wieder tausende Besucher in die Hattinger Altstadt locken. Dabei setzen die Veranstalter Alfred Schulte-Stade und das Stadtmarketing auf Alleinstellungsmerkmale.

Die größte und teuerste Neuerung gibt es auf dem Kirchplatz. Der singende Weihnachtsbaum bietet Chören zwischen 12 und 20 Uhr eine Bühne. Allein 30.000 Euro nimmt Schulte-Stade dafür in die Hand. Damit investiert der Macher des Marktes auf dem Kirchplatz mit gut 80.000 Euro in diesem Jahr eine ähnliche Summe wie die Sponsoren, die Stände, Rahmenprogramm und Dekoration außerhalb des Kirchplatzes ermöglichen.

Sagenwald und Backhaus

Für Schulte-Stade muss „Herzblut drin sein“, betont er – und Qualität. Deshalb setzt er in diesem Jahr auf einen Glühwein vom Bioland-Weingut Stefan Kuntz aus der Pfalz. Obwohl der im Einkauf deutlich teurer sei, will er die Preise zunächst nicht anheben.

Ein absoluter Hingucker soll in den Steinhagen locken. Auch dort geht es hoch hinaus, denn neben den Ständen des Kunsthandwerkermarktes, die die kompletten vier Wochen zum Stöbern einladen, gibt es eine Skulpturen-Ausstellung. Mit dabei sind unter anderem eine fast vier Meter große Metall-Giraffe und ein nahezu lebensgroßer Elefant. Unter dem Thema „Feuer und Wasser“ präsentieren sich hier lokale, regionale und afrikanische Künstler.

Hattinger Schüler arbeiten eifrig an den Figuren für den Sagenwald auf dem Haldenplatz. Unter der Linde präsentiert der Heimatverein wieder eine Hattinger Sage. Welche, wird nicht verraten. Nur so viel: Ein Schatz spielt eine Rolle.

Parade mit Frau Holle

Märchenhaft wird es ab dem 1. Dezember täglich um 17 Uhr (am 24. Dezember um 11 Uhr) auf dem Untermarkt, wenn Frau Holle die Türchen am Riesen-Adventskalender am Alten Rathaus öffnet. Mit einer Parade mit Kutsche, Tänzern und der Peter-Weisheit-Band zieht sie am 1. Dezember von der Moltkestraße zum Untermarkt.

Für die Kleinen gibt es zwei Karussells und das Plätzchenbackhaus auf dem Kirchplatz. Insgesamt locken 69 Verkaufsstände. Mit dabei sind wieder der Franzosenmarkt und die Feuerzangenbowle im Krämersdorf und die Ehrenamtshütte der Sparkasse, in der Hattinger Gruppen ihre Waren verkaufen, sowie die Ökohütte mit kreativen, regionalen Produkten.

>>> Chöre gesucht und Öffnungszeiten

Der Weihnachtsmarkt ist von Sonntag bis Donnerstag, 12 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag bis 21 Uhr geöffnet. Am 16. Dezember ist ein verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

Für den singenden Weihnachtsbaum werden noch Chöre gesucht. Die Auftrittszeit kann zwischen 12 und 20 Uhr gewählt werden. Kontakt:
Stadtmarketing, 02324/ 95 13 97.

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