„Stauanfällig und unfallträchtig“

Dass die hohe Gefährdung von Verkehrsteilnehmern auf der B 224 jetzt auch außerhalb Gladbecks wahr genommen wird, dürfte u. a. mit einer Initiative des Bürgerforums Gladbeck zusammenhängen. Sie hatten vor der Landtagswahl Politiker aller Parteien angeschrieben und mit den erfragten Unfallzahlen konfrontiert. SPD-MdL Michael Hübner hatte in seiner Antwort auf die beantragte Stauwarnanlage hingewiesen. Die FDP brachte das Thema im RVR-Planungsausschuss vor, und CDU-Landtagskandidat Dr. Martin Lange informierte den Bundestagsabgeordneten Sven Volmering, der daraufhin die Anfrage ans Verkehrsministerium schickte.

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Dass die hohe Gefährdung von Verkehrsteilnehmern auf der B 224 jetzt auch außerhalb Gladbecks wahr genommen wird, dürfte u. a. mit einer Initiative des Bürgerforums Gladbeck zusammenhängen. Sie hatten vor der Landtagswahl Politiker aller Parteien angeschrieben und mit den erfragten Unfallzahlen konfrontiert. SPD-MdL Michael Hübner hatte in seiner Antwort auf die beantragte Stauwarnanlage hingewiesen. Die FDP brachte das Thema im RVR-Planungsausschuss vor, und CDU-Landtagskandidat Dr. Martin Lange informierte den Bundestagsabgeordneten Sven Volmering, der daraufhin die Anfrage ans Verkehrsministerium schickte.

Und die Äußerungen der Parlamentarischen Staatssekretärin im Verkehrsministerium Dorothee Bär (CSU) in ihrer Antwort sind aufschlussreich. Sie beschreibt die B 224 als eine stauanfällige und unfallträchtige Strecke, bei der trotz aller straßenverkehrsrechtlichen, baulichen und steuerungstechnischen Optimierung die Kapazitätsgrenzen deutlich überschritten seien. Angesichts der Unfälle auf der Strecke bestehe zudem „ein deutliches Gefährdungsmerkmal“, so die Staatssekretärin, die als Ursache die hohe Verkehrsbelastung von bis zu „42 000 Kfz täglich und der daraus resultierenden Leistungsfähigkeitsdefizite und häufigen Staulagen“ sieht.

Dazu hatte das Bürgerforum im Juni auch ein Schreiben an die überörtliche Unfallkommission im Kreis geschickt und auf eine Sitzung des Gremiums gedrängt. „Angesichts der hohen Unfallzahlen sollten unverzüglich Maßnahmen zur Senkung der Unfallhäufigkeit eingeleitet werden“, bezieht sich das Forum auf Sicherheitsauditoren, die überrascht seien von der bisherigen Untätigkeit. Die nun von der Kommission angestoßenen Maßnahmen sind nach Meinung des Forums allerdings nicht ausreichend. Nach wie vor wird eine Tempobegrenzung auf 50 km/h auf der B 224 gefordert, ebenso eine Beleuchtung der Fußgängerüberwege, die ja leicht zu installieren wäre.

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