Ausbau der B224

Start in konkrete Planungsphase für A 52-Ausbau mit Tunnel

Fußgängerbrücken wird es nach einem Ausbau der B 224 zur Autobahn nicht mehr geben

Foto: Oliver Mengedoht

Fußgängerbrücken wird es nach einem Ausbau der B 224 zur Autobahn nicht mehr geben Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Die Ausschreibung des A52-Ausbaus mit Tunnel läuft. An der Planung und Gestaltung der Verbindungsstraße ist auch die Stadt beteiligt.

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Die Planungen für den Ausbau der B 224 zur A 52 auf dem Gladbecker Stadtgebiet gehen in eine konkretere Phase. Seit April läuft die europaweite Ausschreibung des Landesbetriebs Straßen.NRW für die Vergabe der Planung des Ausbau-Teilstücks von der A2 bis zur Anschlussstelle Buer. Diese beinhaltet den Bau des 1,490 Kilometer langen Tunnels von der Phönix-/Bohmertstraße bis zur Graben-/Landstraße – so wie es im Eckpunktepapier, das 2015 von Stadt, Land und Bund vereinbart wurde, aufgeführt ist.

Ebenso ist die Planung der städtischen Verbindungsstraße auf dem Tunneldeckel, bei der die Stadt ihre eigenen Vorstellungen in die Planung einbringen und sich daran beteiligen wird, Gegenstand der Planungen. Bis Ende des Jahres soll der Planungsauftrag über drei Millionen Euro vergeben sein. Drei Jahre werden diese vorbereitenden Arbeiten dauern, dann geht es in die Phase der Planfeststellung.

Baurat: „Verfahrenstechnisch ein großer Schritt“

„Verfahrenstechnisch ist das ein großer Schritt“, schätzt Baurat Dr. Volker Kreuzer die Entwicklung ein, die mit dem Beschluss für den Ausbau Ende 2015 und darauf folgende Priorisierung im Bundesverkehrswegeplan begann. Gemeinsam mit Verkehrsplanerin Paula Stegert, die in der Bauverwaltung schwerpunktmäßig das Thema A 52-Ausbau bearbeitet, erläuterte er Vorgehensweise und Zuständigkeiten.

So sind Autobahnausbau, Tunnel und städtische Verbindungsstraße (als Ersatz für die B 224) Sache des Bundes. Allerdings würde danach nur ein halboffener Tunnel, eine sogenannte Galerie, sowie eine eher schlichte städtische Verbindungsstraße geplant und finanziert. Um einen Volltunnel zu erhalten, gibt das Land laut Vereinbarung Städtebaufördermittel zum Bau der fehlenden Deckelteile. Dies gilt auch für die Gestaltung der städtischen Verbindungsstraße mit Extras wie Kreisverkehren, Radwegen, Grünanlagen, Beleuchtung oder Parkplätzen. Wegen dieser Sondervereinbarungen im Eckpunktepapier werde in zwei Varianten geplant, um die tatsächlichen Kosten zu berechnen, erklärte Kreuzer.

„Endlich Licht am Ende des Tunnels“

Die Politik begrüßt den Start in die konkrete Planungsphase. „Endlich Licht am Ende des Tunnels“ so Michael Tack (FDP). „Es ist deutlich, die Tunnelverabredung steht“, betonte SPD-Fraktionschef Michael Hübner mit Verweis auf immer wieder aufkommende, gegensätzliche Behauptungen der Kritiker des A52-Ausbaus.

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