Stadtentwicklung

Stadtplaner arbeiten bereits an Ideen für Flächen an B 224

Beidseitig der künftigen A 52 – hier die B 224 heute in Höhe Freibad –  bieten sich Chancen zur Stadtentwicklung. 

Beidseitig der künftigen A 52 – hier die B 224 heute in Höhe Freibad – bieten sich Chancen zur Stadtentwicklung. 

Foto: FFS

Gladbeck.   Der künftige A-52-Tunnel eröffnet laut Gladbecks Verwaltung „große Chancen“ für die Entwicklung der Stadt. Gut 20 Hektar sollen sich so wandeln.

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Nach Ausschreibung des künftigen A-52-Tunnels durch den Landesbetrieb Straßen NRW beschäftigen sich Gladbecks Stadtplaner bereits intensiv mit den Flächen beidseits der künftigen Tunneldecke – ein „Zukunftsraum A 52“.

Mit dem entsprechenden Konzept befasst sich der Planungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung am 20. September (16 Uhr, Ratssaal). Die Flächen eröffneten „große Chancen der Stadtentwicklung“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Die Stadt beabsichtige, diesen Prozess der Stadtentwicklung aktiv zu gestalten.

Vor dem Freibad ist ein hochwertiger Platz angedacht

Eine entscheidende Bedeutung, so heißt es, komme der Ausgestaltung der auf dem Tunnel verlaufenden städtischen Verbindungsstraße als zentrale Verkehrsachse des entstehenden „Zukunftsraum A 52“ zu. Die Stadt habe die „Chance und Verpflichtung“, fachliche Rahmenbedingungen zu entwickeln für diese Straße und die erheblichen „Potenzialflächen“, die sich an beiden Seiten der Straße ergeben (insgesamt mehr als 20 Hektar).

Der südlichste Abschnitt (zwischen Schützenstraße und Bohmert-/Phoenixstraße) biete die große Chance des Zusammenwachsens von Wittringen mit Butendorf – unter anderem denken die Planer an eine bauliche Entwicklung. Vor dem Freibad-Eingang ist eine „hochwertige Platzgestaltung“ vorgesehen.

Vier Kreisverkehr sollen auf dem Tunnel entstehen

Der mittlere Abschnitt (zwischen Goethe-/Steinstraße und Schützenstraße) soll durch eine besondere Öffnung zum heute noch versteckten Wittringer Mühlenbach betont werden und das Thema „Wasser in der Stadt“ aufnehmen. Dafür wird die Straße ein wenig nach Süden verrückt. Die kleine Halde soll abgetragen und die Fläche bebaut werden.

Der nördliche Abschnitt (zwischen Graben-/Landstraße und Goethe-/Steinstraße) steht unter dem Leitbild „Urbanes Zusammenwachsen“, da hier entsprechende Potenziale einer dichteren Bebauung an der Schnittstelle zwischen Mitte und Butendorf gesehen werden. Ziel ist es hier, die nördlich und südlich angrenzenden Flächen vollständig zu entwickeln, heißt es. Dazu soll auch die größere Halde abgetragen werden. Insgesamt sollen im Verlauf der Straße auf dem Tunnel vier Kreisverkehre entstehen.

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