Windenergie

Stadt Gladbeck klagt weiter gegen Bau des Windrades

Die Stadtverwaltung will juristische Schritte einleiten, um den Bau des Windrades auf der Mottbruchhalde noch zu verhindern.

Die Stadtverwaltung will juristische Schritte einleiten, um den Bau des Windrades auf der Mottbruchhalde noch zu verhindern.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Gladbeck.  Stadt Gladbeck reagiert auf die Ankündigung der Steag, mit dem Windradbau auf der Mottbruchhalde starten zu wollen. Juristische Schritte geplant.

Die Stadt Gladbeck will weiterhin juristisch gegen den Bau eines Windrades auf der Mottbruchhalde vorgehen. Zum Hintergrund: Die Steag hatte Montag angekündigt, bereits in Kürze mit dem Errichten der Anlage beginnen zu wollen.

Darauf reagiert nun die Stadtverwaltung: Vor dem geplanten Start der Bauarbeiten ab dem 16. November werde die Stadt „nun einstweiligen Rechtsschutz gegen den sofortigen Vollzug beim zuständigen Verwaltungsgericht beantragen“. Mit der Antragstellung setze Bürgermeisterin Bettina Weist den gültigen Ratsbeschluss vom 14. Februar 2019 um. Der Rat der Stadt Gladbeck hatte sich damals mehrheitlich gegen ein Windrad auf der Mottbruchhalde ausgesprochen und die Verwaltung beauftragt, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um gegen die Genehmigung des Kreises Recklinghausen für den Windradbau vorzugehen.

Die Gladbecker Grünen vertreten beim Windrad einen anderen Standpunkt. Sie sind „nach wie vor der Meinung, die Stadt sollte die Klage spätestens jetzt zurückziehen, um dem Bau der Anlage nicht weiter Steine in den Weg zu legen“, so die Fraktionsvorsitzende Ninja Lenz in einer Stellungnahme.

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