Bitte um Hilfe

Spenden benötigt: Autistin Lea braucht einen Assistenzhund

Lea, hier mit Mutter Eva Sadlowski, wünscht sich dringend einen Autisten-Begleithund. Die WAZ hatte die Familie bereits im November einmal besucht und über Lea berichtet. Seitdem sind auch bereits Spenden eingegangen, doch es reicht noch nicht aus.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Lea, hier mit Mutter Eva Sadlowski, wünscht sich dringend einen Autisten-Begleithund. Die WAZ hatte die Familie bereits im November einmal besucht und über Lea berichtet. Seitdem sind auch bereits Spenden eingegangen, doch es reicht noch nicht aus.

Gladbeck.   Ein Hund könnte der 16-Jährigen aus Gladbeck helfen, ihre Ausraster besser zu kontrollieren. Doch die Ausbildung eines solchen Hundes ist teuer.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Weihnachtstage waren hart für Lea. So viel Aufregung, und sei sie für andere Menschen noch so positiv, war einfach zu viel für die junge Autistin aus Brauck.

„Wir haben in den letzten Tagen und Wochen gemerkt, dass wir einen Assistenzhund am bestern gestern brauchten“, sagt Mutter Eva Sadlowski. Ein Hund könnte Lea helfen, ihre Ausraster besser zu kontrollieren, könnte sie zur Ruhe bringen – und ihr so Stück für Stück etwas Unabhängigkeit von ihren Eltern ermöglichen.

Um Leas Wunsch zu erfüllen, ist die Familie auf Spenden angewiesen

Über Leas sehnlichen Wunsch nach einem Autismus-Begleithund hat die WAZ bereits im vergangenen November berichtet. Rund 25 000 Euro würde sie einTier kosten, Geld, das die Familie nicht allein aufbringen kann, zu der neben der 16-jährigen Lea noch deren ebenfalls behinderte Zwillingsschwester Carina gehört. Um Leas Wunsch zu erfüllen, sind die Sadlowskis auf Spenden angewiesen.

Viele Menschen haben sich bereits an der Aktion beteiligt, 8200 Euro sind schon auf dem Spendenkonto eingegangen, das der Verein Patronus-Assistenzhunde eingerichtet hat.

Der Verein hilft bei der Finanzierung

Der Verein hilft bei der Finanzierung, knüpft Kontakte zu Stiftungen und vermittelt geeignete Hunde – und er verspricht auch Hilfe dabei, das restliche Geld aufzutreiben. Trotzdem müssen die Sadlowskis auch weiter die Werbetrommel rühren, denn einen vierbeinigen Partner für Leas hätten sie gern so schnell wie möglich im Haus.

Im Dezember ist die Braucker Familie nach Rostock gefahren, wo der Verein seinen Sitz hat. Dort haben sich die Mitarbeiter viel Zeit genommen, um Lea genauer kennen zu lernen, um den richtigen Hund für sie finden zu können, mit dessen Hilfe sie dann ein bisschen unabhängiger werden kann.

DAS SPENDENKONTO

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik