Ulrich Roland tritt bei der Kommunalwahl im September 2020 nicht mehr als Kandidat der SPD für das Amt des Bürgermeisters an. Der seit 2004 amtierende Roland nennt sein Alter als alleinigen Grund für seine Entscheidung, die nicht erst in den letzten Tagen, sondern „innerlich schon früh“ gefallen sei. „Ich kenne das Datum in meinem Pass und weiß, dass ich am Ende einer vierten Amtsperiode 72 Jahre alt wäre, und das sagt mir, dass es jetzt genug ist“, so Ulrich Roland, der in der kommenden Woche 66 Jahre alt wird, im Gespräch mit der WAZ.
Die Parteigremien im SPD-Stadtverband seien über seinen Entschluss informiert. Zu einem möglichen Kandidaten oder Kandidatin, der an seiner Stelle antreten wird, wollte sich der Bürgermeister nicht äußern. Zu Gerüchten, wonach er noch einmal kandidiere, um dann nach ein oder zwei Jahren einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin Platz zu machen, sagte Roland: „Für solche Spielchen stehe ich nicht zur Verfügung. Wenn ich antreten würde, stünde ich für die gesamte Wahlperiode zur Verfügung.“ Alles andere verdiene der Wähler nicht.


