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MdB Oliver Wittke betreut für die CDU den Wahlkreis mit

Oliver Wittke (M.), CDU-MdB aus Gelsenkirchen, wurde von CDU-Ratsfraktionschef Peter Rademacher (l.) und Parteichef Dietmar Drosdzol begrüßt. 

Foto: Christoph Wojtyczka

Oliver Wittke (M.), CDU-MdB aus Gelsenkirchen, wurde von CDU-Ratsfraktionschef Peter Rademacher (l.) und Parteichef Dietmar Drosdzol begrüßt.  Foto: Christoph Wojtyczka

Gladbeck  Die Gladbecker Christdemokraten trafen sich Freitag erstmals mit Wittke. Für Fraktionschef Rademacher ist ein „kurzer Draht nach Berlin“ wichtig

. Die CDU in Gladbeck hat nach dem Ausscheiden des bisherigen CDU-MdB Sven Volmering aus dem Bundestag seit Freitag eine neue „eigene“ Verbindung zum Parlament in Berlin: MdB Oliver Wittke (CDU) aus Gelsenkirchen betreut den Wahlkreis Gladbeck/Bottrop für die Christdemokraten mit.

„Ich war schon immer freundschaftlich verbunden mit Gladbeck, wohne kurz um die Ecke in Bülse – da liegt es nahe, dass ich das mache“, sagte Wittke (51) beim Besuch der WAZ-Redaktion, zu dem er nach seinem „Antrittsbesuch“ in der CDU-Geschäftsstelle an der Kirchstraße mit Ratsfraktionschef Peter Rademacher und Parteichef Dietmar Drosdzol gekommen war.

Der 51-jährige Wittke sitzt zum zweiten Mal im Bundestag

Wittke, zum zweiten Mal im Bundestag mit Sitz im Verkehrsausschuss und im innenpolitischen Unterausschuss ,Kommunales’, kam über die NRW-Landesliste nach Berlin. Der CDU-Revierchef rangierte auf Platz 3 der Liste, von der diesmal nur fünf Plätze zogen – statt 15 wie vor vier Jahren. Das hatte auch Volmering das MdB-Mandat gekostet.

„Uns ist wichtig“, betont Rademacher, dass wir als CDU Gladbeck einen kurzen Draht nach Berlin haben.“ Wittke versprach ein offenes Ohr für die Anliegen der Gladbecker CDU und „einen ständigen Informationsfluss“ aus dem Bundestag. Auch will er sporadisch an Vorstandssitzungen des Ortsverbandes und an Parteitagen teilnehmen.

Thema A 52 ist für den Verkehrspolitiker Wittke wichtig

Im Gespräch mit Wittke machten Drosdzol und Rademacher deutlich, dass ihnen derzeit die Themen Sicherheit, Wirtschaft und Bildung wichtig sind. Und natürlich das Thema A 52, das für Wittke als Verkehrspolitiker Tagesgeschäft ist. Einst als NRW-Verkehrsminister lag er da mit den Gladbeckern über Kreuz, plädierte für eine teil-offene Bauweise als Galerie und versprach nach dem Nein aus dem Rathaus, Gladbeck die A 52 bis vor die Stadt zu bauen.

Wittke: „Für mehr war damals kein Geld da. Der nun gefundene Kompromiss ist tragfähig, auch wenn noch nicht alle Probleme gelöst sind.“ Jetzt gelte es, mit dem Thema sensibel umzugehen und zügig zu planen.

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