- Zwei Messinstrumente zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit hat der Förderverein bereits angeschafft
- Weitere Hygrometer für die Museumsräume werden aber noch dringend benötigt
- Weitere Mittel zur Anschaffung könnten vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe kommen
Die Mitglieder des Kulturausschusses haben in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig dafür votiert, einen Sperrvermerk für 20 000 Euro im Museums-Budget aufzuheben.
Das freigegebene Geld soll dafür eingesetzt werden, Hygrometer für Räume der Sammlung in Wittringen zu kaufen.
Zwei dieser Messinstrumente zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit hatte der Förderverein Museum der Stadt Gladbeck angeschafft. Gesamtwert dieser Geräte: 1120,22 Euro. Aber zur Ausstattung des Museums ist laut Verwaltung der Kauf weiterer Hygrometer „zwingend notwendig, da diese den Zustand wertvoller Objekte durch regelmäßige Messungen vor einer zu hohen Luftfeuchtigkeit schützen“.
Die Messungen geben Anhaltspunkte
Was genau genommen so nicht ganz korrekt ist, wie Kulturamtschefin Gabriele Stegemann erläuterte. Die Messungen geben lediglich Anhaltspunkte, ob die Luftfeuchtigkeit schädlich für die Exponate in einem Ausstellungsraum ist.
Seien Objekte gefährdet, „können wir weitere Schritte einleiten“, so Gabriele Stegemann. Zum Beispiel: Fachleute zu Rate ziehen oder gegen Gegenstände in Sicherheit bringen.
„Mit der Aufhebung des Sperrvermerks haben wir eine gute Chance, vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe weitere Gelder zu bekommen“, sagte Gabriele Stegemann.


