KulturPott

KulturPott.Ruhr vermittelte in Gladbeck bisher 1883 Tickets

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Zum Start des KulturPotts, der erst Kulturloge hieß, erläuterten die Gladbecker Mitarbeiterinnen Birgit Bojahr (vorn) und Heike Makowka (dahinter) ihre Arbeit Jochen Orberger vom Rotary-Club, der Laptops spendete. und der damaligen Kulturdezernentin Nina Frense. Foto:Michael Korte

Zum Start des KulturPotts, der erst Kulturloge hieß, erläuterten die Gladbecker Mitarbeiterinnen Birgit Bojahr (vorn) und Heike Makowka (dahinter) ihre Arbeit Jochen Orberger vom Rotary-Club, der Laptops spendete. und der damaligen Kulturdezernentin Nina Frense. Foto:Michael Korte

Gladbeck.   Der Verein KulturPott.Ruhr gibt Dank Kulturpartnern den Menschen mit geringen finanziellen Mitteln die Chance, diverse Veranstaltungen zu besuchen.

Ohne Moos nix los? Das muss dank des Vereins KulturPott.Ruhr nicht sein. Er setzt sich dafür ein, dass auch Menschen mit wenig Geld im Portemonnaie kulturelle Veranstaltungen besuchen können. Einrichtungen, die Tickets und Platzkontingente zur Verfügung stellen, machen es möglich.

In der Stadtbücherei angesiedelt

Im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 wurde der Verein, der von ehrenamtlichen Kräften getragen wird, aus der Taufe gehoben. „Seit 2015 ist er in Gladbeck in der Stadtbücherei angesiedelt“, rief Gabriele Stegemann jetzt in der Sitzung des Kulturausschusses in Erinnerung. Und die Leiterin des städtischen Kulturamtes zeigte sich mit der bisherigen Resonanz auf das Angebot zufrieden. „Seit dem Start konnten 1883 Tickets vermittelt werden“, zog sie für den hiesigen Standort Bilanz.

639 Karten gingen direkt an Gladbecker

„639 Karten gingen direkt an Gladbecker“, vermeldete Stegemann. Die übrigen Tickets erhielten Kultur-Interessierte in anderen Städten. Immerhin gebe es 13 KulturPott-Dependancen. „Umgekehrt können Gladbecker auch auswärtige Veranstaltungen besuchen“, erläuterte die Amtschefin. Möglich könne beispielsweise ein Besuch des Zoos oder des Musiktheaters im Revier (MiR) in Gelsenkirchen sein. Es gebe im Stadtgebiet 30 regelmäßige Gäste. Stegemanns Meinung: „Der Verein mit seinen vier ehrenamtlichen Helferinnen in der Stadtbücherei kann mit der Resonanz zufrieden sein.“

Viele Kulturpartner unterstützen den KulturPott.Ruhr. Die Amtschefin zählte als Unterstützer vor Ort unter anderem auf: die Volkshochschule („Die Multimedia-Shows sind ein Renner!“), das Kulturbüro, die Stadthalle und die Stadtbücherei. Die Mitarbeiterinnen vergeben gezielt nach Interessenslage Billetts an Gäste. „Karten werden immer im Doppelpack vermittelt“, weil man ja am liebsten in Begleitung eine Veranstaltung besuche, so Stegemann.

Allein mit dem Namen können die kostenlosen Tickets beim Veranstalter abgeholt werden. So muss niemand an der Kasse seine Bedürftigkeit nachweisen. Die Amtsleiterin stellte fest: „Besonders begehrt sind Karten für Veranstaltungen, die mit dem Öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar sind.“ Hoch in der Gunst stehen Musicals, Fußball, Zoo und Theater.

Keine Platzfüller, auch „Knüller“

Stegemann verwahrte sich gegen die Unterstellung, dass nur „Ladenhüter“ im KulturPott.Ruhr landen. Sie betonte: „Es werden nicht Karten vermittelt, um leere Plätze zu füllen, sondern durchaus auch Tickets für Knüller, die begehrt sind.“

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