Demonstration

Gekündigte Gladbecker Hebammen fahren zum Welthebammen-Tag

Ende 2016 wurde die Geburtshilfe am St. Barbara-Hospital in Gladbeck geschlossen: Die Hebammen erhielten die Kündigung.

Foto: Marcus Esser

Ende 2016 wurde die Geburtshilfe am St. Barbara-Hospital in Gladbeck geschlossen: Die Hebammen erhielten die Kündigung. Foto: Marcus Esser

Gladbeck.   „Hebammen, Mütter und Familien: Partnerschaft fürs Leben!“ - so das Motto der Demo am Freitag in Düsseldorf.

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Ein Großteil der gekündigten Hebammen aus der Ende 2016 geschlossen Geburtshilfe des St. Barbara-Hospitals beteiligt sich am heutigen Freitag an der Demonstration zum Welthebammentag in Düsseldorf.

Unter dem Motto „Hebammen, Mütter und Familien: Partnerschaft fürs Leben!“ wolle sie mit ihren Ex-Kolleginnen für würdevolle Geburtsbedingungen gemeinsam auf die Straße gehen, so eine der Hebammen zur WAZ. Auch durch die Schließung im Gladbecker Krankenhaus habe sich der Druck auf Geburtshilfen in umliegende Krankenhäusern erhöht, „so dass eine Hebamme oft statt einer zeitgleich zwei bis drei Geburten betreuen muss“. Diese Tatsache belege, dass das Fortbestehen einer Geburtshilfe in Gladbeck auch im Sinne der Familien sei und die Situation entlasten würde.

In der kommenden Woche werden die ersten Entscheidungen des Arbeitsgerichtes zu den von den Katholischen Kliniken Emscher-Lippe ausgesprochenen Kündigungen erwartet, gegen die sich die betroffenen Hebammen gewehrt hatten.

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