Bürgerforum fordert neues Verfahren für A 52

Längere Zeit war es still um das Bürgerforum Gladbeck, das dem Ausbau der B 224 zur A 52 kritisch gegenüber steht. Nun meldet sich das Bündnis wieder zu Wort und fordert in einem Schreiben an das Regierungspräsidium Münster, der für die Planfeststellung der A 52 zuständigen Behörde, das Verfahren wegen erheblicher Mängel nicht fortzusetzen. Begründung: Seit der Offenlegung der Pläne für den Südabschnitt seien neun Jahre vergangen, zudem habe der Landesbetrieb Straßen NRW weder zu den über 3000 Einwendungen Stellung bezogen, noch Eörterungstermine festgelegt.

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Längere Zeit war es still um das Bürgerforum Gladbeck, das dem Ausbau der B 224 zur A 52 kritisch gegenüber steht. Nun meldet sich das Bündnis wieder zu Wort und fordert in einem Schreiben an das Regierungspräsidium Münster, der für die Planfeststellung der A 52 zuständigen Behörde, das Verfahren wegen erheblicher Mängel nicht fortzusetzen. Begründung: Seit der Offenlegung der Pläne für den Südabschnitt seien neun Jahre vergangen, zudem habe der Landesbetrieb Straßen NRW weder zu den über 3000 Einwendungen Stellung bezogen, noch Eörterungstermine festgelegt.

Das Bürgerforum kritisiert außerdem, dass sich seit dem Beginn des Verfahrens gesetzliche Grundlagen zum Schutz von Mensch und Umwelt und die Prognosen für den zu erwartenden Verkehr verändert hätten. Auch die einst vorgelegte Umweltverträglichkeitsprüfung beruhe auf veralteten Daten. Für den Bau des Autobahnkreuzes A 52/A 2 seien seit Offenlegung über zwei Jahre vergangen, für den Gladbecker Abschnitt gebe es weder eine konkrete Planung noch einen Planfeststellungsantrag.

„Es kann doch nicht sein“, erklärt der Vorsitzende Dr. Norbert Marißen, „dass die Frage, ob und wie eine A 52 gebaut wird, angesichts unklarer Zielvorgaben und einer nicht mehr erklärbaren Verschleppung des Verfahrens seit fast einem Jahrzehnt wie eine Bedrohung über der Stadt und der Region hängt. Die durch Straßen NRW verursachte Untätigkeit der Planfeststellungsbehörde bringt, je länger sie anhält, immer mehr Nachteile für die betroffenen Städte und viele Bürger.“ Die jetzt vom Bundestag beschlossene neue Straßenbaugesellschaft müsse ein neues, den gesamten Abschnitt einheitliches Verfahren mit aktuellen Planungen, Gutachten und Prognosen beantragen.

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