Stadtübergreifend

Beim Radschnellweg zieht Politik an einem Strang

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten aus Gladbeck und Bottrop begrüßen den Kompromiss zum Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet. Foto

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten aus Gladbeck und Bottrop begrüßen den Kompromiss zum Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet. Foto

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.  Die SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner (Gladbeck) und Thomas Göddertz (Bottrop) begrüßen den Kompromiss zum Radschnellweg nach Essen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

An einem Strang ziehen die SPD-Landtagsabgeordneten von Gladbeck und Bottrop in Sachen Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet RSMR. Beide, Michael Hübner und Thomas Göddertz, begrüßen den gefundenen Kompromiss zur zuvor strittigen Trassenführung in Bottrop. Sie sehen darin sogar mehr Vorteile als in der ursprünglichen Planung, die allein über die Gladbecker Straße geführt hätte. Ihre Position erläutern sie in einem gemeinsamen Schreiben an die zuständige Dezernentin beim RVR, Nina Frense (ehemalige Gladbecker Beigeordnete).

Der Radschnellweg sei als eins der wichtigsten Infrastrukturprojekte für beide Städte von großer Bedeutung, so Hübner und Göddertz. „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund drohender Dieselfahrverbote, sondern auch mit Blick auf die generelle Verkehrssituation zwischen Bottrop, Gladbeck und Essen ist der RSMR ein zentrales Zukunftsprojekt im Bereich Verkehr.“

Aus Gladbecker Sicht gibt es nun mehr Vorteile

Aus Gladbecker Sicht gebe es mit dem Kompromiss sogar mehr Vorteile: Die hiesigen Radfahrer würden nun sowohl eine gut ausgebaute Radverbindung in die Bottroper Innenstadt (über die Gladbecker Straße als Radvorrangroute) als auch direkt und kreuzungsfrei über die RAG-Bahntrasse nach Essen erhalten.

Aus Bottroper Sicht sei ein großer Gewinn, dass sowohl das innerstädtische Radnetzwerk verbessert werde und über die RAG-Trasse wichtige bestehende Radwege angebunden würden. So könnten auch Stadtteile ohne attraktive Anbindung an den ÖPNV erschlossen werden. Dadurch erhalte ein deutlich größeres Stadtgebiet Zugang zu einem leistungsfähigen Radwegenetz.

Wichtig sind nun detaillierte Planungen

Wichtig sei nun, so Hübner und Göddertz, dass detaillierte Planungen erstellt und die veränderten Rahmenbedingungen geklärt würden. Priorität habe, „dass auf beiden Strecken ein Radweg entstehen kann, dessen Qualität und gebotener Komfort mit denen eines Radschnellwegs vergleichbar ist.“

Es bestünde kein Zweifel, dass die Wege ein attraktives Angebot für Fahrradpendler beider Städte seien und den Wünschen und Ansprüchen der Radfahrer genügen müssten. Sie sichern zu, sich als kommunale Mandatsträger und als Landtagsabgeordnete für die notwendige Unterstützung und konkrete Planungen für das Projekt einsetzen zu wollen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben