Verkehr

B 224: In Gladbeck starten die Arbeiten für mehr Sicherheit

Christine Anstötz, Abteilungsleiterin Betriebe und Verkehr bei Straßen.NRW, erläutert im Pressegespräch die Errichtung von Stauwarnmeldern.

Foto: Lüning

Christine Anstötz, Abteilungsleiterin Betriebe und Verkehr bei Straßen.NRW, erläutert im Pressegespräch die Errichtung von Stauwarnmeldern. Foto: Lüning

Gladbeck.   Straßen.NRW beginnt in den nächsten Tagen mit den Vorbereitungen. Ab März gibt es eine bessere Ampelsteuerung und Schutzwände.

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Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit auf der B 224 in Gladbeck wurden bereits vor einigen Wochen angekündigt, jetzt geht es konkret los. Erste Vorbereitungen starten am Sonntag. Das kündigte der Landesbetrieb Straßen.NRW gegenüber der Presse an und informierte im Detail über Zeitplan und Verlauf der Arbeiten für vier geplante Verkehrsverbesserungen.

Gearbeitet werden soll teilweise am Wochenende und nachts, um möglichst wenige Verkehrsbehinderungen auf der mit knapp 40 000 Fahrzeugen täglich befahrenen Bundesstraße zu erzeugen.

Die Steuerung der fünf Ampeln soll optimiert werden

Es soll zügig gehen, die beiden ersten Maßnahmen sollen bis März umgesetzt sein. Bis dahin soll die Steuerung der fünf Ampeln so optimiert sein, dass künftig bei höherem Verkehrsaufkommen eine längere Grünphase (120 Sek. von Rot bis Rot) einen besseren Verkehrsfluss ermöglicht. Komplett erneuert werden die beiden Ampeln an den Autobahnauffahrten. Am kommenden Sonntag werden bereits zwei Baustellenampelanlagen aufgestellt. Anfang März, so die Abteilungsleiterin Verkehr und Betrieb Christine Anstötz, würden alle fünf Ampeln an einem Tag umgestellt. (Kosten: 70 000 Euro)

Trennung der Fahrbahnen auf 2,8 Kilometern Länge

Die zweite Verbesserung, nach einem tödlich verlaufenen Unfall im März 2017 mit hoher Dringlichkeit eingefordert, wird die Aufstellung von Schutzwänden sein. Auf einer Länge von 2,8 Kilometern ab der Autobahnabfahrt bis zum Beginn der A 52 in Buer werden 56 cm hohe und 25 cm breite Stahlbetonwände die bisherigen Doppelstreifen ersetzen und für physische und optische Trennung der Fahrbahnen sorgen.

Start der dafür notwendigen Fräsarbeiten ist am Wochenende 17./18. Februar ab A 52-Übergang zur B 224 bis zur Goethe-/Steinstraße. Eine Woche später, vom 25. bis 26. Februar, wird das zweite Teilstück bis zur A2-Auffahrt gefräst. „In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar werden die Schutzelemente aufgestellt“, erläutert der zuständige Projektleiter Frank Hausendorf. Eine Einschränkung: Bei Eis und Schnee verzögert es sich um eine Woche.

Fahrspuren werden 25 Zentimeter schmaler

Einen kleinen Nachteil für den Verkehr haben die Trennwände: Die Fahrbahnen werden um jeweils 25 Zentimeter schmaler, sind dann nur noch 3 bis 3,10 Meter breit. Hundertprozentig verhindern können diese Barrieren, die auch bei Straßenbauarbeiten auf Autobahnen im Einsatz sind, bei Unfällen das Schleudern in den Gegenverkehr nicht. Aber sie stellen ein Hindernis dar und sensibilisieren Autofahrer, die Spur einzuhalten, erläutert Christine Anstötz. Kosten hierfür: 500 000 Euro

Etwas mehr Zeit braucht Straßen.NRW, um zwei weitere Maßnahmen umzusetzen. Doch bis zum Sommer dürften auch diese erledigt sein. Die Rechtsabbiegerspur zur A 2 in Richtung Oberhausen wird um 225 Meter verlängert, kurz hinter der Bohmertstraße beginnen. Die Bäume wurden bereits gerodet, jetzt erfolgt die Ausschreibung. Kosten: 150 000 Euro.

Fünf Stauwarnmelder mit LED-Anzeige ab August

Schließlich, voraussichtlich ab August, werden fünf Stauwarnanlagen mit LED-Anzeigen auf diesem Teilstück der B 224 in Fahrtrichtung Essen installiert. Sie kündigen künftig gut sichtbar über der Fahrbahn die Bildung von Staus an, was zur Vermeidung von Auffahrunfällen führen soll. Die Kosten stehen noch nicht fest, können bis zu einer Mio Euro betragen.

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