Zehn Gladbeckerinnen und Gladbecker sind jetzt für ihren ehrenamtlichen Einsatz mit der Ehrenplakette der Stadt Gladbeck ausgezeichnet worden. „Das Ehrenamt in unserer Stadt ist vielfältig, es gibt unzählige Bereiche des Engagements, so viele helfende Hände und tatkräftige Macherinnen und Macher. Egal, ob im Sportverein oder im Seniorenheim, im Brauchtum oder in der Kultur, in der Arbeit mit Kindern oder zugewanderten Menschen. Sie, liebe Ehrengäste, sind der wahre Reichtum unserer Stadt“, betonte Bürgermeisterin Bettina Weist bei der Verleihung der Plaketten im Ratssaal.
Die Verleihung fand im Ratssaal der Stadt Gladbeck statt
Eine Ehrenplakette erhielt Jürgen Moskon. Er ist langjähriges Mitglied im Bürgerschützenverein „Wilhelm Tell Gladbeck Süd e.V.“ und war Vorsitzender des Angelvereins „Pinn - Wipp Scholven 1972“. Neben der Vereinsarbeit hat er außerdem die Aktionen „Angler reden nicht, sondern helfen“ und den „Stauder-Pokal“ ins Leben gerufen.
Marianne Wüstefeld wurde für ihr langjähriges Engagement gegen „Gewalt an Frauen“ mit der Ehrenplakette ausgezeichnet. Sie ist ehrenamtliche Vorstandsfrau im Verein „Frauenberatungsstelle Gladbeck e.V.“ und widmete sich auch beruflich dem Thema Gewalt gegen Frauen. Sowohl in Gladbeck als auch auf Landesebene setzte sie sich für Frauenrechte ein.
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Hannah Dörr wurde stellvertretend für den Verein „Denk dran e.V.“ ausgezeichnet. Ziel der Vereinsarbeit ist ein vielfältiges und diverses Miteinander, unabhängig von Religion, Herkunft oder Sexualität. Der Verein organisiert Gedenkstättenfahrten und Begegnungen mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, reinigt Stolpersteine oder fördert Begegnungen mit dem gegenwärtigen jüdischen Leben.
Ein besonderer Beitrag gegen die Vereinsamung
Stellvertretend für „Frauenhilfe in Gladbeck“ wurden an diesem Nachmittag Ursula Pätzold, Erika Laudenbach, Karin Dombrowski und Ursula Rullmann mit der Ehrenplakette der Stadt Gladbeck ausgezeichnet. Bis ins hohe Alter kümmert sich die Frauenhilfe um ihre Mitglieder und andere Gemeindeglieder und leistet damit einen besonderen Beitrag gegen die Vereinsamung von Menschen.
Jörg Waschkewitz leitet seit mehr als drei Jahrzehnten den Fußballverein Adler Ellinghorst. Dabei geht sein Engagement stets über den Kern des Fußballsports hinaus. Die Integration im Stadtteil und das Wohl junger Menschen liegen ihm am Herzen. Er ist zudem Mitinitiator der ersten Inklusionsmannschaft von Adler Ellinghorst, die sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Sport einsetzt.
Bedeutung der Erinnerungskultur nachhaltig gefördert
Monika Altkemper erhielt ebenfalls die Ehrenplakette aus den Händen von Bürgermeisterin Bettina Weist. Die Gladbeckerin steht immer für ihre Nachbarn zur Verfügung, kümmert sich um andere und ist erst zufrieden, wenn ihre Mitmenschen es auch sind. Sie war in der Arbeiterwohlfahrt und im Vorstand der Braucker Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) aktiv.
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Die letzte Ehrenplakette des Tages erhielt Maria Hoffrogge, Lehrerin des Ratsgymnasiums. Sie hat sich durch ihre engagierte jahrelange Teilnahme an den Aktionen der Stolpersteine verdient gemacht. Ihre umfassenden Recherchen, verantwortungsvollen Veröffentlichungen und die aktive Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern in Gladbeck haben die Bedeutung der Erinnerungskultur nachhaltig gefördert.


