- Handball-A-Jugend des VfL Gladbeck spielt in der Kreisliga eine perfekte Saison
- Team sichert sich ohne Punktverlust und mit 666:342 Toren souverän Titelgewinn
- D-Mädchen des Klubs belegen bei Bezirksmeisterschaften in Lünen dritten Rang
Gladbeck. B-Jugend, Landesliga: Warendorfer SU - VfL Gladbeck 22:20 (12:10). Eine unglückliche Niederlage kassierten die Rot-Weißen in Warendorf. Lange war ungewiss, ob der VfL überhaupt eine Mannschaft zusammenbekommen würde oder nicht. Schließlich unterstützte die bereits spielfreie C-Jugend das Team mit vier Akteuren.
In den 50 Minuten war von diesen Schwierigkeiten aber nichts zu bemerken: Zu keinem Zeitpunkt war den Jungs anzumerken, dass sie in dieser Formation noch nie aufgelaufen waren.
B-Jugend des VfL Gladbeck fehlt auch das Glück
Dramatisch wurde es in der Schlussphase. Der VfL, der in der 42. Minute mit vier Toren hinten lag, kämpfte sich auf 20:21 heran. Doch dann fehlte das Quäntchen Glück. Die Warendorfer erzielten schließlich entscheidenden Treffer zum Endstand.
VfL Gladbeck: El Aidi (9), Bergermann (8/2), Bieniek, Guizani, Krings (je 1), Daehmlow, Kegelmann, Lastring, Polan und Groß (Torwart).
B-Mädchen gewinnen in Schüren noch einmal deutlich
B-Mädchen, Landesliga: TSG Schüren - VfL Gladbeck 12:32 (7:16). Zum Saisonabschluss gab es für die VfL-B-Mädchen noch einmal einen überzeugenden Sieg beim Tabellenschlusslicht. Die Rot-Weißen waren zu jeder Zeit die dominierende Mannschaft: Schnell lag das Team mit 6:0 in Front.
Im Anschluss musste es, auch durch Nachlässigkeiten in der Rückzugsphase, einige unnötige Gegentore hinnehmen. Ansonsten funktionierte die Abwehr aber einwandfrei. Und im Angriff kamen die Gladbeckerinnen zu zahlreichen Torerfolgen.
VfL-Trainer Förster zieht eine positive Saisonbilanz
VfL-Trainer Klaus Förster zog bereits eine Bilanz: „Jede Spielerin hat sich enorm weiter entwickelt und auch als Mannschaft haben wir mit unserer Geschlossenheit so manch‘ tolles Spiel abgeliefert. Diese Saison hat wirklich Spaß gemacht!“
VfL Gladbeck: Keyser (7/1), Kuhlmann (6), Appelt, Buddenborg (je 5), König (4), Kirsten (3), Burdelak, Dusza (je 1), Dapic, to Roxel, Franz und Langanke (Torfrau).
VfL-A-Jugend gewinnt auch das 17. Saisonspiel
A-Jugend, Kreisliga: HSV Herbede - VfL Gladbeck 15:36 (9:14). Der VfL beendete in Herbede eine außergewöhnliche Saison. Das Team blieb nämlich ohne Punktverlust bei erzielten 666 Toren in 17 Spielen. Gleichzeitig kassierten die Gladbecker 342 Treffer und damit weniger als jede andere Mannschaft in der Liga.
VfL-Trainer Martin Blißenbach betonte: „Ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Entwicklung der Spieler ist die Verzahnung der A-Jugend mit dem Seniorenbereich: Nicht weniger als sieben Spieler kamen im Landesliga-Team zum Einsatz und sogar zwei Spieler schafften den Sprung in die Oberligamannschaft.“
D-Mädchen belegen bei Bezirksmeisterschaft Platz drei
VfL Gladbeck: Ait-Harma, Alkemper, Diergardt, Giesen, Kalhöfer, Odendahl, Poursafar, Scherz, Schmiemann, Student und Bornemann (Torwart).
D-Mädchen, Bezirksmeisterschaft. Die D-Mädchen des VfL Gladbeck belegten bei der Bezirksmeisterschaft in Lünen den dritten Platz. „Wir wollten uns“, sagte VfL-Trainer Viktor Dziabel, „gut präsentieren und dieses Turnier mit einer möglichst guten Platzierung abzuschließen.“
Kryeziu wehrt in letzter Sekunde einen Siebenmeter ab

Ziel erreicht, kann man sagen. Die Gladbeckerinnen gewannen ihre Spiele gegen RE Schwelm (8:6), die HTV Sundwig-Westig (8:7) und die SG Schalksmühle-Halver (14:11). Niederlagen kassierten die Rot-Weißen gegen den späteren Titelgewinner Lüner SV (5:8) und Borussia Dortmund (3:9).
Highlight war die Partie gegen Sundwig-Westig, in der der VfL bereits mit 4:7 hinten lag. Das Team drehte das Spiel - und Torhüterin Aurora Kryeziu parierte in der letzten Sekunde einen Siebenmeter. Dziabel: „Kompliment an unsere D-Mädchen die wirklich starke Leistungen gebracht hat und sich als ein Team zeigte!“
VfL Gladbeck: Plantenberg (11/1) Jaouadi (10/1), Nachtigal (7), Guizani (4), Kort (2), Baukholt, Steiner (je 1), Egeling, Klaus und Hirschfelder, Kryeziu (2) und Lumma (Torhüterinnen).


