Alfred Luggenhölscher lässt nicht locker

Alfred Luggenhölscher, Gladbecker Architekt, lässt nicht locker in seinen Bemühungen, das als ÖPP-Projekt (Öffentlich-Private-Partnerschaft) gebaute Neue Rathaus als finanziell nachteilig für die Stadt zu kritisieren. Er ist weiterhin davon überzeugt, dass eine Eigenfinanzierung der Immobilie für die Stadt kostengünstiger gewesen wäre als der Vertrag mit der Baufirma Hochtief, die das Gebäude 2006 errichtet und für 25 Jahre an die Stadt vermietet hat. Die Berater Ernst&Young hätten damals der Stadt einen Effizienzvorteil von 14 Prozent beim ÖPP-Modell „vorgegaukelt“, so Luggenhölscher. Dieser sei bei korrekter Datenermittlung unhaltbar. Auf der Grundlage seiner Berechnungen, darunter insbesondere zur Höhe der angesetzten Kapitaldienstkosten, fordert er nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) von der Stadtverwaltung Auskunft darüber, ob sie den auf „gezielten Falschinformationen beruhenden Beratungsfehlern“ nachgehen und gegebenenfalls Schadenersatzforderungen sowie die Beendigung des ÖPP-Vertrages betreiben wolle. Dies sei sowohl im Sinne eines sparsamen Umgangs mit öffentlichen Geldern geboten, als auch hinsichtlich der Abwägung eines Neubaus des Heisenberggymnasiums in Eigenregie oder als ÖPP-Projekt von Bedeutung.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Alfred Luggenhölscher, Gladbecker Architekt, lässt nicht locker in seinen Bemühungen, das als ÖPP-Projekt (Öffentlich-Private-Partnerschaft) gebaute Neue Rathaus als finanziell nachteilig für die Stadt zu kritisieren. Er ist weiterhin davon überzeugt, dass eine Eigenfinanzierung der Immobilie für die Stadt kostengünstiger gewesen wäre als der Vertrag mit der Baufirma Hochtief, die das Gebäude 2006 errichtet und für 25 Jahre an die Stadt vermietet hat. Die Berater Ernst&Young hätten damals der Stadt einen Effizienzvorteil von 14 Prozent beim ÖPP-Modell „vorgegaukelt“, so Luggenhölscher. Dieser sei bei korrekter Datenermittlung unhaltbar. Auf der Grundlage seiner Berechnungen, darunter insbesondere zur Höhe der angesetzten Kapitaldienstkosten, fordert er nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) von der Stadtverwaltung Auskunft darüber, ob sie den auf „gezielten Falschinformationen beruhenden Beratungsfehlern“ nachgehen und gegebenenfalls Schadenersatzforderungen sowie die Beendigung des ÖPP-Vertrages betreiben wolle. Dies sei sowohl im Sinne eines sparsamen Umgangs mit öffentlichen Geldern geboten, als auch hinsichtlich der Abwägung eines Neubaus des Heisenberggymnasiums in Eigenregie oder als ÖPP-Projekt von Bedeutung.

Unterschriften von 2009

Thema Nummer zwei, das Luggenhölscher ebenfalls seit Jahren immer wieder vorbringt, ist der geplante Ausbau der B 224 zur A 52. Nach wie vor hält er die vor Jahren immer mal wieder diskutierte Umgehung über die Heege auf Gelsenkirchener Stadtgebiet für die bessere Lösung und führt dafür wieder bekannte Argumente an. So bezieht er sich auf eine Unterschriftensammlung des Bürgerforums A 52 aus dem Jahr 2009, in der 3500 Gladbecker die Forderung nach einer Heege-Umgehung mit ihrer Unterschrift unterstützt haben. Er fordert die Stadtverwaltung u. a. zur objektiven Kontrolle der erneuten Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) auf, die im Zusammenhang mit dem geplanten A 52-Ausbau auch die Heege-Lösung untersuchen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik