A 52: Politik in Gelsenkirchen gegen Heege

Die Gelsenkirchener Politik lehnt den Ausbau der B 224 zur A 52 durch die Heege ab. Per Dringlichkeitsantrag der SPD hatte sich der Verkehrsausschuss des Gelsenkirchener Rates mit der vom Landesbetrieb Straßen NRW vorgeschlagenen, erneuten Variantenprüfung einer möglichen Trasse für die A 52 beschäftigt.

Die Gelsenkirchener Politik lehnt den Ausbau der B 224 zur A 52 durch die Heege ab. Per Dringlichkeitsantrag der SPD hatte sich der Verkehrsausschuss des Gelsenkirchener Rates mit der vom Landesbetrieb Straßen NRW vorgeschlagenen, erneuten Variantenprüfung einer möglichen Trasse für die A 52 beschäftigt.

„Das Votum aller großen Fraktionen ist klar: Wir werden eine ökologische Inanspruchnahme der Heege nicht dulden. Politik und Verwaltung sind bei diesem Thema gut aufgestellt“, so fasste Ausschussvorsitzender Wolfgang Heinberg (SPD) die etwa 30-minütige Diskussion zusammen. Gelsenkirchens Baurat Martin Harter, der sich bei Straßen NRW zuvor noch einmal sachkundig gemachte hatte, sagte: „Wir gehen nicht davon aus, dass die damals als ökologisch schlechteste Lösung heute favorisiert werden könnte“.

Axel Barton (SPD) bekräftigte, dass der „Ausbau nur auf Gladbecker Stadtgebiet stattfinden kann“ und wies darauf hin, dass Gladbeck ganz aktuell einen „Diplom-Ingenieur zur Begleitung des Ausbaus der B 224 sucht. Das deutet darauf hin, dass die Nachbarstadt auch von einem Ausbau auf ihrem Gebiet ausgeht“, schloss er. Und Mirco Kranefeld (Grüne) regte an, den Rat zu bitten, die Resolution vom 28. September 2006, in der sich Gelsenkirchen gegen einen Ausbau durch die Heege ausspricht, zu erneuern.

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