Politik

A 52: Bund verabschiedet Bundesverkehrs-Wegeplan

Die Ausbau der B 224 zur A 52 in Gladbeck steht nun im vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans.

Foto: Heinrich Jung

Die Ausbau der B 224 zur A 52 in Gladbeck steht nun im vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans. Foto: Heinrich Jung

Gladbeck.  Im neuen Bundesverkehrswegeplan, der nun in Berlin verabschiedet wurde, rangiert der A-52-Abschnitt in Gladbeck nun im vordringlichen Bedarf.

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Der Deutsche Bundestag hat am Freitag abschließend über den Bundesverkehrswegeplan bis zum Jahr 2030 beraten. Gladbeck profitiert dabei von der Priorisierung der A 52. Diese befindet sich nun im vordringlichen Bedarf – als Maßnahme zur Engpassbeseitigung.

CDU-MdB Sven Volmering zeigte sich über die Verabschiedung des Gesetzes erfreut und formuliert die Erwartung, dass „jetzt baldmöglichst“ Planungsentscheidungen getroffen und die Planungskapazitäten deutlich erhöht werden. Zuletzt hatte gerade die höhere Priorisierung bei A-52-Gegner für Aufregung gesorgt. Erst zuletzt traten Land und Bund Bedenken an der Tunnel-Zusage beim Bau der A 52 durch Gladbeck entgegen.

Volmering formuliert die klare Erwartung, dass jetzt baldmöglichst Planungsentscheidungen getroffen und die Planungskapazitäten deutlich erhöht werden sollten. So sei in den Bund-Länder-Verhandlungen zu diesem Zwecke die Gründung einer Bundesinfrastrukturgesellschaft fest vereinbart worden. Der Bund stellt in den kommenden 15 Jahren die Rekordsumme von rund 271 Milliarden Euro für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur zur Verfügung.

„Der neue Bundesverkehrswegeplan ist damit erstmals solide ausfinanziert“, kommentiert der heimische Bundestagsabgeordnete. Er weist darauf hin, dass NRW mit fast zwanzig Prozent der Anteile am BVWP sehr gut abschneide, auch deshalb, weil es hier einen großen Nachholbedarf gebe.

Im Rahmen der Ausbaugesetze hat der Deutsche Bundestag jetzt die unterschiedlichen Infrastrukturmaßnahmen in Bedarfsstufen priorisiert und den Querschnitt der Straßen, also die Anzahl der Fahrspuren festgelegt. Vorausgegangen war ein langer Diskussionsprozess. Alle Bürger hatten im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen die Möglichkeit sich im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zu allen Projekten zu äußern. Dabei wurden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 39 000 Eingaben aus der Bevölkerung geprüft und bewertet. Im Rahmen der parlamentarischen Beratungen gab es vier Anhörungen und knapp 600 Änderungsanträge, über die in der Ausschussbefassung abgestimmt wurde.

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