Verkehrspolitik

SPD lehnt A-52-Trasse durch die Heege weiter ab

Eine Trassenführung der B 224 durch die Heege lehnt die SPD in Gelsenkirchen weiterhin ab.

Foto: MEINERT, Franz

Eine Trassenführung der B 224 durch die Heege lehnt die SPD in Gelsenkirchen weiterhin ab. Foto: MEINERT, Franz

Gelsenkirchen.   Der Ausschuss für Verkehr, Bauen und Liegenschaften soll das Thema diskutieren

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Die SPD-Ratsfraktion Gelsenkirchen hat die Presseberichterstattung in der WAZ zur Prüfung von Varianten des Ausbaus der B 224 zum Anlass genommen, ihre Ablehnung jeder Trassenführung durch die Heege deutlich zu machen. Auf Antrag der SPD soll sich deshalb der zuständige Ausschuss für Verkehr, Bauen und Liegenschaften am Donnerstag mit den Neuigkeiten beschäftigen.

Die Planer des Landesbetriebs Straßenbau hatten zwar erklärt, dass ihr erneutes Gutachten lediglich der Rechtssicherheit diene und an der Präferenz für die Tunnel-Lösung auf der bestehenden Trasse nichts ändern werde. „Trotzdem löst es bei uns natürlich Beunruhigung aus, wenn die Heege-Variante jetzt wieder in die Diskussion gebracht wird,“ machte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Margret Schneegans klar.

Massiver Widerstand

Manfred Rose, SPD-Stadtverordneter aus Schaffrath erinnerte an den massiven Widerstand, den die Heege-Variante vor Ort ausgelöst hatte. „Die Menschen in Schaffrath haben schon immer deutlich gemacht, dass sie es nicht hinnehmen werden, wenn vor ihrer Haustür ein intaktes Landschaftsschutzgebiet zerschnitten wird. An dieser Haltung der Menschen hat sich zwischenzeitlich nichts geändert,“ so Manfred Rose.

Seine ablehnende Haltung bekräftigte auch Roses Ratskollege aus dem ebenfalls betroffenen Westen von Buer, Axel Barton. „Die Heege-Variante war schon immer der untaugliche Versuch, die Gladbecker Verkehrsprobleme auf Kosten der Natur auf Gelsenkirchener Gebiet zu lösen. Sie war vom Tisch und dabei muss es bleiben. Jeder Versuch, sie durch die Hintertür wieder ins Spiel zu bringen, wird auf unseren entschiedenen Widerstand stoßen,“ so Axel Barton.

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