Verkehr

Pläne für den A52-Ausbau nehmen konkrete Formen an

Der Umbau der B 224 zur A 52 sieht in Gladbeck drei Bauabschnitte vor. Die Autobahn zwischen Buer und Essen-Nord soll 2030 fertig gestellt sein.

Der Umbau der B 224 zur A 52 sieht in Gladbeck drei Bauabschnitte vor. Die Autobahn zwischen Buer und Essen-Nord soll 2030 fertig gestellt sein.

Foto: Oliver Mengedoht

Gelsenkirchen-Buer.  Straßen NRW stellte in Gladbeck Pläne für den Ausbau der B 224 zur A 52 vor. Variante sieht wieder Trasse in der Heege vor.

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2030 soll die A 52 – wenn alles gut geht – durchgängig von Buer über Gladbeck bis Essen-Nord befahrbar sein. Das ehrgeizige Zeit- und Planungskonzept für das Großprojekt des B-224-Ausbaus stellten Verkehrsplaner des Landesbetriebs Straßen NRW jetzt in Gladbeck vor. Nördlich der A 2 soll voraussichtlich ab 2024 gebaut werden – mit Tunnel.

Die Verkehrsplaner machten deutlich, dass der Ausbau der B 224 zur A 52 von Buer bis Essen-Nord als eine Gesamtmaßnahme mit drei Bauabschnitten gesehen wird – insgesamt 7,6 Kilometer lang. Dazu zählt der Bereich südlich der A 2, das A 2-Autobahnkreuz und der Bereich nördlich der A 2 mit dem 1,5-km-Tunnel. Mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan 2016 gebe es nun eine Gesetzeslage, auf der Straßen NRW begonnen habe, eine „fachlich rechtssichere Planung“ aufzustellen.

Arbeiten beginnen zwischen Essen und Bottrop

Beginnen sollen die A-52-Bauarbeiten in Essen und Bottrop: Hier rechnet Straßen NRW, dass das bereits begonnene Planfeststellungsverfahren 2018 abgeschlossen und Baustart 2019 sein wird (fertig 2023). Für das neue Autobahnkreuz und das südlich gelegene Teilstück bis zur Stadtgrenze sieht der Fahrplan den Beginn des Planfeststellungsverfahrens für 2019 und den Baubeginn für 2020 vor (bis 2024).

Bei dem noch laufenden Planfeststellungsverfahren in Bottrop sind bei der Offenlage 2216 Einwendungen eingegangen (Abschnitt Essen-Nord bis Stadtgrenze Bottrop/Gladbeck). Für den 2. Bauabschnitt ab Stadtgrenze bis zum A-2-Kreuz sind 1500 Einwendungen eingegangen, die auch fachliche Änderungen nach sich ziehen. Für den 3. Bauabschnitt nördlich der A 2 beginnt das Planfeststellungsverfahren frühestens 2020.

Variantenprüfung sieht Trasse durch die Heege

Zu den Planungs-Vorarbeiten gehört auch ein neues Umweltverträglichkeitsgutachten. Dabei gehe es auch nochmals um eine Variantenprüfung – Neubau der A 52 auf der bisherigen B-224-Trasse oder auf einer neuen Trasse durch die Heege. Eine solche Aktualisierung sei aus Gründen der Verfahrenssicherheit erforderlich, hieß es. Man gehe aber davon aus, dass es – wie zuletzt immer geplant und im „Eckpunkte-Papier“ enthalten – zur Tunnel-Lösung auf der bisherigen B-224-Trasse komme, so die Planer.

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