Bundesstraße

Landesbetrieb Straßen.NRW saniert B 224-Fahrbahn

Die Fahrbahn der B 224 zwischen der A 2 und der Stadtgrenze Gladbeck/Buer wird voraussichtlich 2019 saniert.

Die Fahrbahn der B 224 zwischen der A 2 und der Stadtgrenze Gladbeck/Buer wird voraussichtlich 2019 saniert.

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck/Buer.   Neue Asphaltdecke zwischen Gelsenkirchen-Buer und der A 2-Auffahrt Essen/Gladbeck. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich 2019 angegangen.

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Pendler, die Buer über die B 224 Richtung A 2 oder Essen verlassen, müssen sich demnächst wohl auf eine größere Baumaßnahme einstellen. Peter Beiske, Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW kündigte gegenüber der WAZ eine „umfangreiche Deckensanierung“ auf dem gesamten Abschnitt zwischen der Stadtgrenze zu Gladbeck und der A 2 an – und zwar in beiden Fahrtrichtungen. Der genaue Zeitpunkt stehe noch nicht fest, vermutlich passiere das aber erst im nächsten Jahr.

Die Investition in den Bestand der Bundesstraße sei angesichts des Straßenzustands unausweichlich. „Wir müssen den Verkehr noch auf Jahre auf der Trasse flüssig und verkehrssicher halten.“ Die Straßenschäden seien auch der Grund für die Temporeduzierung auf 50 km/h. Nach der Deckensanierung, so Beiske, kehre man auf jeden Fall wieder zu Tempo 70 zurück.

Fahrspuren sind breit genug

Der Straßen.NRW-Sprecher widersprach dem Bürgerforum Gladbeck, die Temporeduzierung sei durch eine entsprechende „Eingabe“ der A 52-Gegener erfolgt. „Dass die Schilder kurz nach der Forderung des Bürgerforums aufgestellt wurden, war reiner Zufall.“

Der Sprecher wies auch die Kritik des Bürgerforums zurück, die Fahrspuren seien wegen der neuen Mitteltrennwände zu schmal und müssten kritisch gesehen werden. Beiske: „Die Fahrstreifen sind breit genug.“ Der Landesbetrieb berichtet vielmehr, dass sich Auto- und Lkw-Fahrer durch die Wände besser an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten und ihre Fahrweise angepasst hätten. Unfälle seien seit dem Aufbau der gut 50 Zentimeter hohen Wand nicht mehr passiert.

Zudem gelange der Verkehr, so Beiske, durch die verkehrsabhängige Ampelsteuerung und Ausdehnung der Grünphasen besser und flüssiger über den Gladbecker B 224-Abschnitt. Etwaige kleinere Rückstaus an Ampeln oder – eher in den Abendstunden – die eine oder andere rote Ampel statt grüner Welle sei der verkehrsabhängigen Verkehrssteuerung geschuldet.

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