Konzertreihe

Konzertreihe Fineartjazz startet ins zweite Halbjahr 2019

Die Jazz-Musiker Julian und Roman Wasserfuhr gastieren bei der Konzertreihe Fine-Art-Jazz in Gelsenkirchen.

Die Jazz-Musiker Julian und Roman Wasserfuhr gastieren bei der Konzertreihe Fine-Art-Jazz in Gelsenkirchen.

Foto: Jimmykatz

Gelsenkirchen.  Die internationale Konzertreihe „Fine-Art-Jazz“ startet ins zweite Halbjahr. Los geht es am 27. September im Nordsternturm in Gelsenkirchen.

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Die Deutschland-Premiere eines Vibraphonisten, ein neues Gesangswunder aus den Niederlanden und zwei Lieblinge des deutschen Jazzpublikums verspricht das zweite Halbjahr 2019 der internationalen Konzertreihe „Fine-Art-Jazz“. Bernd Zimmermann, künstlerischer Leiter der Reihe, der zusammen mit seiner Partnerin Susanne Pohlen die Eventagentur „Public Jazz“ betreibt, bezeichnet das neue Programm als „wunderbaren Gemischtwarenladen“.

Für „Jazz-Einsteiger“ und Experten

Das Spektrum an Musikfarben bedient sowohl die Neugier von „Jazz-Einsteigern“ als auch höchste Erwartungen von Experten. Statt vieler großer Namen sollen vor allem die „Geheimtipps“ überraschen, denn für diese ist die Konzertreihe längst eine Marke geworden. Seit der Gründung vor über sechs Jahren wurde an zahlreichen – oft unkonventionellen – Spielstätten musiziert. Viele Menschen hätten laut den Veranstaltern so überhaupt erst den Zugang zum Jazz gefunden.

Die Veranstalter haben einen guten Draht zu Luxemburgs vibrierender Jazzszene. Das beweist das Konzert am 27. September mit Pascal Schumacher, einem der wohl innovativsten Vibraphonisten. Die unverbrauchten, lyrischen Klangwelten des Luxemburgers werden im Nordsternturm zu hören sein. 60 Meter hoch über dem Lichtermeer des Ruhrgebiets ist die Maschinenhalle des Förderturms die wohl außergewöhnlichste Spielstätte der Konzertreihe.

Am 8. November gastieren die Brüder Julian und Roman Wasserfuhr mit unnachahmlichen Coverstücken von Sting oder The Who oder Eigenkompositionen im Schloss Horst. Mit dem Programm „From Chet To Ireland“ präsentieren die beiden Jazz-Musiker exklusiv ein „Best Of“ ihrer mittlerweile sechs Tonträger.

Eine hochsensible, zugleich nordisch-kühl akzentuierende Sängerin ist die Niederländerin Kiki Manders, die am 25. Oktober ebenfalls auf dem Nordsternturm gastiert. Von „Magie“ ist oft die Rede, wenn es um die feine Ausdruckswelt dieser jungen Ausnahmekünstlerin und ihrer Band geht.

Weitere Konzerte in Dorsten und Gladbeck

Vertraute Klänge als „Einstiegsdroge“ zu nehmen und damit auch neue Publikumskreise zu erschließen, ist die erklärte Herangehensweise der Reihe. Schließlich kann so etwas auch die Ohren für neue, musikalische Erfahrungen öffnen. Die weiteren Konzerte der Konzertreihe in den Nachbarstädten Dorsten und Gladbeck versprechen eine musikalische Vielfalt.

Zum Beispiel das „Trio LBT“, das am 22. November als rein akustisches Klaviertrio der raffinierten Adaption von minimalistischem House und Techno in der ehemaligen Schwarzkaue der Zeche Schlägel & Eisen in Herten spielt. Oder Nils Petter Molvaer, ein Großmeister norwegischer Klanglandschaften, der am 16. Oktober zu einem exklusiven Soloauftritt ins Dorstener Creativquartier Fürst Leopold kommen wird. Das Konzert wird im Rahmen des renommierten Münsterland-Festivals durchführt.

„Tom Gaebel and His Orchestra“ lassen es am 7. Dezember in der Mathias-Jakobs-Stadthalle in Gladbeck auf höchstem Bigband-Niveau in der Tradition von Showlegenden wie Frank Sinatra und Dean Martin swingen.

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